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Manny viveiros verlässt red bull salzburg: saisonabschluss enttäuschend

Manny Viveiros ist mit sofortiger Wirkung vom Posten des Cheftrainers des EC Red Bull Salzburg entlassen worden. Nur eine Saison hatte der 60-jährige Kanadier auf dem Stuhl der Mozartstädter verbracht – ein bitteres Ende nach einer sportlich enttäuschenden Zeit.

Enttäuschung nach viertelfinalaus

Enttäuschung nach viertelfinalaus

Die Entscheidung des Klubs erfolgte wenige Tage nach der klaren 0:4-Niederlage im Viertelfinale der ICE Hockey League gegen den HC Pustertal. Die Saisonbilanz von 36 Siegen in 57 Spielen reichte nicht, um die Erwartungen zu erfüllen. Sportdirektor Helmut Schlögel begründete den Schritt mit der Analyse der sportlichen Leistungen der „topbesetzten Mannschaft“ und der daraus resultierenden Unfähigkeit, die gesteckten Ziele zu erreichen. „Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, aber nach den gezeigten Leistungen sehen wir uns gezwungen, die Zusammenarbeit zu beenden“, so Schlögel in einer Pressemitteilung.

Viveiros hatte die Eisbullen im Sommer übernommen und zunächst positive Impulse gesetzt. Unter seiner Führung belegte Salzburg den dritten Platz in der Grunddurchgangstabelle. Doch das Aus im Viertelfinale gegen Pustertal war der entscheidende Faktor. Ob ein Nachfolger bald vorgestellt wird, ist noch unklar. Die Nachricht von Viveiros' Abgang wirft Fragen nach der sportlichen Zukunft des EC Red Bull Salzburg auf, gerade angesichts der hohen Erwartungen, die an das Team gestellt werden.

Die Trennung von Viveiros ist mehr als nur ein Trainerwechsel. Sie signalisiert eine tiefgreifende Krise im Team und eine Notwendigkeit zur Neuausrichtung. Die Fans werden sich nun fragen, wer die Mannschaft in die Zukunft führen soll und welche Veränderungen auf sie zukommen.

Viveiros bedankte sich für die Unterstützung und wünschte dem Klub alles Gute für die Zukunft. Seine Zeit in Salzburg endet mit einem bitteren Nachgeschmack – ein frühes Aus nach vielversprechenden Anfängen.