Junge talente entfachen profi-karriere – aufbruch in den playoffs!
Die Saison 2025/26 in der National League ist Geschichte, und mit ihr auch die Karrieren vieler vielversprechender Nachwuchskräfte. Während einige etablierte Namen nun neue Wege suchen, haben zahlreiche junge Spieler ihre Chance im Profi-Eishockey ergriffen – und einige davon haben mit ihren ersten Toren für Furore gesorgt.
Debüts und durchbrüche: die jungen stars der playoffs
Die ersten Erfolge im Profibetrieb waren für diese Spieler ein entscheidender Schritt. Reber, der in Spiel 7 gegen Davos prompt traf, demonstrierte direkt sein Potenzial. Claudio De Capitani/freshfocus Beni Waidacher bei den Davos Eagles brachen mit einem Tor in der Saison 2025/26 durch. Der junge Stürmer plattierte den EV Zug mit 5:1 und zeigte damit, dass er bereit für den Profibetrieb ist. Seither wartet er auf weitere Möglichkeiten, doch seine Rolle im HCD ist unbestreitbar.

Fribourg-gotteron und boppart: ein debüt für die geschichte
Beim HC Fribourg-Gotteron war Yannik Boppart die Sensation. In einem packenden Spiel gegen die SCL Tigers erzielte der U21-Star in der 28. Minute das entscheidende Tor zum Ausgleich und sichern den Sieg im Elfmeterschießen. Ein unglaublicher Auftritt für einen jungen Spieler. Marcus Sörensen, Henrik Borgström und Jeremi Gerber fehlten jedoch aufgrund von Verletzungen im zweiten Spiel nach dem Spengler Cup. Trotz dieser Abwesenheit brillierte das Schweizer Team im Halbfinale und zeigte eine beeindruckende Leistung. Ein klarer Beweis für die Stärke der Schweizer Eishockey-Szene.

Zsc lions und genève-servette: neuer hoffnungsträger
Bei den ZSC Lions feierten Jan Schwendeler und Kimo Gruber ihr Debüto – und Schwendeler zeigte direkt mit einem Treffer gegen die Rapperswil-Jona Lakers, dass er eine große Rolle spielen kann. Ein weiterer junger Hoffnungsträger ist Cyrill Henry, der bei den HC Lugano ebenfalls seine erste Saison in der NHL bestreitet. Der junge Henry traf am 28. Februar 2026 gegen den Lausanne HC sein erstes Tor und bewies damit sein Können. Bei den Genève-Servette wurde der litauisch-amerikanische Doppelbürger Colin Lindemann zu einem wichtigen Bestandteil der Mannschaft. Sein Debüttreffer am 9. März gegen den HC Lugano war ein Zeichen dafür, dass er sich in der Liga etabliert hat. Doch die Zukunft ist ungewiss, denn ein Tor des Zugs bedeutet den sofortigen Verlust des Spiels.

Lausanne und rapperswil: ein lichtblick
Kelyan Barry, der Kapitän der U21-Mannschaft von Lausanne, nutzte seine Chance im Spiel gegen den EV Zug am 2. Januar 2026 und erzielte mit einem Tor den entscheidenden Treffer. Andrin Flütsch, der ebenfalls aus einer U21-Mannschaft kommt, zeigte im Spiel gegen die SCL Tigers, dass er eine wichtige Rolle im Team spielen kann. Marlon Graf, der bei den ZSC Lions seine erste komplette Saison in der National League bestreitet, konnte schließlich auch mit seinem ersten Tor belohnen werden. Ein bemerkenswerter aufstieg für den ehemaligen Fanionspieler.

Thoma und daron: zukunftsperspektiven
Auch bei den EV Zug gibt es junge Talente, die eine vielversprechende Zukunft haben. Claudio Thoma und Jan Daron, der schweizerisch-tschechische Doppelbürger, sind bereits in dieser Saison zu regelmäßigen Einsatzmöglichkeiten gekommen. Daron beeindruckte mit seinen Leistungen und gilt als eine der größten Hoffnungen für die Zukunft des EV Zug. Diese jungen Spieler sind die Zukunft des Schweizer Eishockey – und die National League kann gespannt auf ihre Entwicklung sein.