Umstrittener handelfmeter sorgt bei hamrun spartans und nsi runavik für tumulte

In der Qualifikation zur Conference League warf ein umstrittener Handelfmeter für Tumulte und drei rote Karten sorgen. Beim Erstrunden-Rückspiel zwischen den Hamrun Spartans aus Malta und dem färöischen Klub NSI Runavik entschied Schiedsrichter Jérémy Müller aus Luxemburg in Nachspielzeit auf den Punkt, nachdem Hamruns Kapitän Emerson den Ball zum Abstoß bereitgelegt hatte.

Nsi runavik trotz umstrittenen handelfmeters siegreich

Nsi runavik trotz umstrittenen handelfmeters siegreich

Das Spiel war noch nicht unterbrochen gewesen, obwohl der Ball nach Ansicht der Gastgeber zuvor im Toraus war. Petur Knudsen verwandelte den Strafstoß (90.+4) zum 2:1 (1:0)-Siegtreffer für die Gäste, die nach dem 1:1 im Hinspiel in die zweite Runde einzogen.

Emerson ließ sich nach dem Elfmeter unter Tränen auswechseln, nach dem Schlusspfiff bestürmten Spieler und Offizielle der Spartans das Unparteiische-Gespann. Die offizielle UEFA-Statistik weist drei Rote Karten aus, die Schiedsrichter mussten unter Polizeischutz vom Platz eskortiert werden.