Lugano sperrt salzarulo – verfassungsangriff nach thun-spiel

Der FC lugano hat überraschend Berufung gegen die fünf Spielempfehlung für Assistenztrainer Michele Salzarulo eingelegt. Ein fragwürdiger Vorfall im Nachspiel des Punktespiels gegen den FC Thun hat nun eine Eskalation ausgelöst.

Skandal am seitenlinienkiosk: was wirklich geschah

Die Ausgangslage ist simpel, aber die Konsequenzen gravierend. Am 25. April kam es an der Seitenlinie beim Spiel in der Investiturliga zu einer hitzigen Auseinandersetzung. Kurz nach einer Ballverlorenten Situation des FC Thun, bei dem der Ball kurz vor der Tessiner Abseitslinie landete, soll es zu verbalen Konfrontationen zwischen Salzarulo und dem Thuner Umfeld gekommen sein. Die Details sind bis heute unklar, doch die Schiedsrichter zogen schnell die Notbremse.

Schiedsrichter Cibelli intervenierte mit einer direkten roten Karte, die den Weg für die nachfolgende Sperre ebnete. Die Entscheidung des Schiedsrichters wurde prompt vom Verband bestätigt und führte zur nun ausgesprochenen Strafe.

Lugano wirft verband vor vertragsbruch

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Nun stellt sich die Frage: War die Strafe angemessen? Der FC Lugano sieht die Maßnahme als übertrieben an und verweist auf einen möglichen Verstoß gegen die Spielbetriebsordnung. Die Einsprache des Klubs wird voraussichtlich in den kommenden Tagen von den zuständigen Gremien geprüft. Es bleibt abzuwarten, ob die Sperre reduziert oder aufgehoben wird.

Für Michele Salzarulo bedeutet die Sperre am Sonntag im derby gegen die Young Boys das vorzeitige Ende seiner Tätigkeit als Assistenztrainer. Ein bitterer Nachgeschmack für den Verein.