Vollering stürzt im Tour-Finale – Niederländische Favoritin verliert Zeit
Ein Schock im Rennen um die Königsetappe: Demi Vollering (FDJ-Suez) verletzte sich am Col de la Faucille und fiel aus der Gesamtwertung zurück. Die frühere Siegerin der Tour de France 2023 zeigte jedoch beeindruckende Schnelligkeit und konnte den Rückstand schnell gutmachen.
Früher Sturz, schnelle Erholung
Der Unfall ereignete sich am Fuße des Col de la Faucille, der ersten, anspruchsvollen Anstiegs des Tages. Der Berg ist mit 11,4 Kilometern Länge und einer durchschnittlichen Steigung von 6,3 Prozent bekannt für seine Belastungen. Vollering, die mit einer Geschwindigkeit von nur etwa 15 km/h auf der rechten Fahrbahn zu Boden ging, war nicht allein betroffen – mindestens fünf weitere Fahrerinnen waren ebenfalls in den Sturz verwickelt.
Weniger als fünf Kilometer später war die Niederländische zurück im Feld, mit noch 140 Kilometern auf dem Weg zum Ziel in Carignan. Vor der dritten Etappe lag sie lediglich 16 Sekunden hinter der Gesamtführenden, Lorena Wiebes (SD Worx-Protime). Wiebes hatte sich bereits auf den ersten Rampen des Col de la Faucille distanziert.

Weitere Fahrerinnen betroffen
Neben Vollering stürzten auch Puck Pieterse (Fenix-Premier Tech), Noemi Rüegg und die kanadische Weltmeisterin Magdelaine Vallières (EF Education-Oatly). Glücklicherweise blieben alle Beteiligten offenbar unverletzt und konnten ihren Einsatz fortsetzen. Vollering konnte sich schnell wieder in den Peloton einreihen, sodass das Rennen nach der frühen Unruhe in die erste Kletterpassage überging.
Die Tour de France Femmes 2026 ist bisher ein Rennen voller Dramatik und unerwarteter Wendungen. Vollerings Sturz ist ein deutlicher Weckruf und zeigt, wie schnell sich die Favoritenlisten verschieben können.