Varfolomeev führt team zur em: standortbestimmung vor heim-wm
Warna, Bulgarien – Die deutsche Rhythmische Sportgymnastik hat ein wichtiges Ziel vor Augen: Die Vorbereitung auf die Heim-Weltmeisterschaften in Frankfurt am Main. Als wichtige Messlatte dient nun die Europameisterschaft am Schwarzen Meer, bei der das Team des Deutschen Turner-Bundes (DTB) unter der Führung der alles überragenden Darja Varfolomeev an den Start geht. Die Wettkämpfe vom 27. bis zum 31. Mai sind mehr als nur ein Turnier – sie sind eine Standortbestimmung.

Varfolomeevs ambitionen und die konkurrenz
Die deutsche Auswahl reist mit drei Einzelgymnastinnen – darunter die elfmalige Weltmeisterin und Olympiasiegerin Darja Varfolomeev, Viktoria Steinfeld und Lada Pusch – sowie der Nationalmannschaft im Bereich Gruppe an. Varfolomeev, die in Paris 2024 bereits olympisches Gold im Mehrkampf gewann, wird zweifellos im Fokus stehen. Doch die Konkurrenz in Europa ist stark, und die EM bietet die Gelegenheit, die eigene Leistung zu analysieren und Schwachstellen zu identifizieren.
„Wir freuen uns auf die EM und wollen uns dort mit der starken europäischen Konkurrenz messen, auch um zu sehen, woran wir mit Blick auf die WM in Frankfurt noch arbeiten müssen“, erklärte RSG-Teamchefin Isabell Sawade. Der Druck ist spürbar, denn die Erwartungen an das deutsche Team, insbesondere im eigenen Land, sind hoch. Die EM ist somit eine Chance, sich zu beweisen und das Selbstvertrauen für die Weltmeisterschaften zu stärken.
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und die Augen sind auf Warna gerichtet. Es bleibt abzuwarten, ob das deutsche Team seine Ambitionen erfüllen und sich optimal auf die Herausforderungen im August vorbereiten kann. Die Wettkämpfe werden zeigen, welche Nationen zur Weltspitze gehören und wer sich als ernstzunehmender Konkurrent für die deutschen Athleten erweisen könnte. Eine Sache ist klar: Darja Varfolomeev und ihr Team wollen in Frankfurt am Main Geschichte schreiben.