Sprunger: gotterons held – ein leben für den verein beendet
Julien Sprunger, die Legende von HC Fribourg-Gotteron, beendet seine außergewöhnliche Karriere. Fast 24 Jahre lang prägte der 40-Jährige den Verein und gilt als einer der größten Schweizer Eishockey-Spieler aller Zeiten.
Der weg eines talents – von davos bis zum titel
Sprungers Karriere begann im Jahr 2002 in Davos, wo er bereits mit 16 Jahren sein Debüt in der National League feierte. Doch sein Herz gehörte Gotteron. Die Leihspiele in Düdingen zeigten sein Potenzial, und 2003 war er fest im Kader der Drachen angekommen. Ein junger, hungriger Spieler, der schnell zu einem Publikumsliebling wurde.

Meisterjahre und verletzungsrisiko
Die Saison 2006/07 markierte den Aufbruch für den Verein. Sprunger avancierte zum Topscorer und wurde mit der Nationalmannschaft für die WM 2007 nominiert, wo er mit einem Doppelpack brillierte. Doch der Weg war steinig. Eine schwere Verletzung im Jahr 2008 drohte seine Karriere zu beenden. Doch Sprunger kehrte stärker als je zuvor zurück, gewann 2008 den Liga-MVP und führte die Drachen zum Halbfinaleinzug.

Der kapitän – symbol für loyalität und leidenschaft
In den Jahren darauf etablierte sich Sprunger als unumstrittener Kapitän und Identifikationsfigur des Vereins. 2013 erreichte er mit den Drachen den Playoff-Final, verlor jedoch gegen Bern. 2024 beendete er seine Karriere im Rampenlicht, als Captain mit 1000 Spielen in der NLA.

Ein abschied mit würde – «merci für alles»
Sprungers Karriere ist ein Beweis für Hingabe, Talent und Leidenschaft. Er hinterlässt eine Lücke, die niemand füllen kann. Ein Spieler, der sein ganzes Leben für Gotteron gegeben hat – und das verdient den grössten Respekt. Sein Name wird in den Geschichtsbüchern des Schweizer Eishockeys für immer stehen. Ein Mann, der Gotteron war und Gotteron war.