Southampton: aufstiegsträume zerplatzt – einspruch abgelehnt
Die Euphorie in Southampton ist am Dienstagabend endgültig verpufft. Der Einspruch gegen den Ausschluss aus den Aufstiegsplayoffs der zweiten englischen Fußball-Liga, die Championship, wurde von der EFL abgelehnt. Damit verabschieden sich die Saints – mit dem deutschen Teammanager Tonda Eckert an der Seitenlinie – von der Chance, in die Premier League aufzusteigen.
Schmutzige tricks und spionage – der fall, der den aufstieg verhinderte
Der Grund für die Ablehnung ist schockierend: Nur Stunden zuvor hatte der FC Southampton die Entscheidung der EFL in Frage gestellt. Die Begründung: Ein Klubmitarbeiter wurde bei der Ausspähung des Trainings der Mboro-Mannschaften erwischt. Middlesbrough reagierte prompt und leitete eine Beschwerde ein, die sich letztendlich als erfolgreich erwies. Die EFL bestätigte, dass auch Oxford United und Ipswich Town Opfer einer vergleichbaren Spionageaktion wurden.

Parsons’ entschuldigung – ein preis für den skandal
„Mehrere Verstöße gegen die EFL-Regularien“ räumte Geschäftsführer Phil Parsons ein. Die Strafe – ein Vier-Punkte-Abzug für die kommende Saison – wird von Southampton als „unverhältnismäßig“ diffamiert. Eckert, der in den letzten Monaten vielversprechende Arbeit geleistet hat, sieht sich nun mit einer bitteren Pille konfrontiert. Die Saints sind nicht nur vom Aufstieg ausgeschlossen, sondern auch mit einer schweren Strafe belegt.

Boro marschiert weiter – southampton im niemandsland
Während Middlesbrough sich nun auf das Finale gegen Hull City konzentrieren kann, bleibt Southampton im Niemandsland der zweiten Liga. Die Entscheidung ist ein Schlag ins Gesicht für die Fans, die nach einer Rückkehr in die höchste englische Liga fieberten. Das Echo des Skandals wird die Liga wohl noch lange begleiten. Es ist eine Tragödie, dass ein Team mit so viel Potenzial durch interne Probleme und grob fahrlässige Entscheidungen seinen Traum vom Aufstieg ruiniert hat.