Schock für Würzburg! Do-or-Die in Levice – Champions League Traum Geht Um Alles!
Desaster in eigener halle!
Würzburg steht vor dem Aus in der champions league! Nach der bitteren 89:92-Heimpleite am Dienstag muss das Team von Coach Sasa Filipovski heute in Levice unbedingt gewinnen, um noch eine Chance auf den Einzug in die nächste Runde zu haben. Es ist ein Do-or-Die Spiel für den letztjährigen BBL-Halbfinalisten. Kann Würzburg den Rückschlag wettmachen und das Momentum wenden? Die Spannung ist kaum auszuhalten!
Filipovski: „vorteil aus der situation ziehen“
Coach Filipovski versucht, die Situation positiv zu sehen. „Alles hat im Leben immer zwei Seiten. Wir werden es als Vorteil für uns nutzen, dass wir innerhalb von 48 Stunden zweimal gegen den gleichen Gegner spielen“, so der 51-Jährige. Doch die Worte ändern nichts an der Tatsache, dass Würzburg am Dienstag deutliche Probleme zeigte. Ein Sieg in Levice ist nun das oberste Ziel, um den Traum von der champions league am Leben zu erhalten. Die Fans bangen!
Würzburg patzt im ersten viertel – 14 punkte rückstand!
Die Leistung im ersten Viertel war schlichtweg katastrophal. Nach nur sieben Minuten lag Würzburg bereits mit 14 Punkten zurück (4:18). Filipovski forderte eine deutliche Umstellung: „Wir haben ausreichend Qualität, um härter zu kämpfen.“ Die Mannschaft muss sich fangen und eine deutlich bessere Leistung zeigen, wenn es in Levice funktionieren soll. Die Frage ist: Können sie die Fehler aus der Vergangenheit abstellen?
Levice mit unglaublicher energie – trotz kleiner rotation!
Der Gegner aus der Slowakei zeigte eine beeindruckende Energie, trotz einer extrem kleinen Rotation. Rickey McGill (29 Punkte) führte die Mannschaft an und spielte beinahe die gesamte Partie (40 Minuten). Auch Andre Wesson (36 Minuten), Gabe Dorsey (34 Minuten) und Novak Music (29 Minuten) zeigten eine herausragende Einsatzzeit. Wie können die Würzburger mit dieser Belastbarkeit mithalten? Das wird eine entscheidende Frage sein.
Schiedsrichter-debatte und fehlende fouls
Filipovski äußerte sich diplomatisch zur Leistung der Schiedsrichter: „Man kann die Schiris nicht zwingen, Fouls zu pfeifen.“ Die Statistik untermauert seine Kritik: 15 Fouls gegen Levice, 24 gegen Würzburg. Das Team muss sich aber nicht auf die Schiedsrichter verlassen. „Wir müssen unser Spiel spielen. Wir dürfen nicht wieder die Würfe verpassen, die wir am Dienstag verpasst haben.“
Dreier-wahnsinn und fehlender marcus carr
Ein unglaublicher Fakt: Levice traf 58 Prozent ihrer Dreier (11/19), während die Zweier-Quote bei 55 Prozent lag! Ein solches Quäntchen Glück wird sich wohl nicht wiederholen. Zusätzlich fällt Marcus Carr (26) weiterhin verletzungstechnisch aus. Seine Abwesenheit ist ein herber Verlust für die Mannschaft. Ob er nächste Woche wieder einsatzfähig sein wird, liegt in den Händen des medizinischen Teams.