Real madrid in der krise: trainerwechsel, abgänge und ein umbruch – die königlichen im wandel
Die Saison 2023/2024 verläuft für Real Madrid katastrophal. Nach dem schnellen Scheitern von Xabi Alonso, der nur wenige Monate im Amt war, kämpft Nachfolger Álvaro Arbeloa ebenfalls mit dem Team. Der Rückstand auf FC Barcelona in La Liga beträgt bereits vier Punkte – und schon das Aus im DFB-Pokal zeichnet ein düsteres Bild. Die Champions League bleibt die letzte Hoffnung, um eine titellose Saison abzufedern.
Kaderumbruch in greifbarer nähe
Ein umfassender Umbruch steht im Sommer fest. Mehrere prominente Spieler könnten den Verein verlassen. Auf der Abschussliste ganz oben steht David Alaba. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, und es gibt keine Anzeichen für eine Verlängerung. Nach fünf Jahren trennen sich damit die Wege des österreichischen Nationalspielers und des Madrider FC. Alaba selbst fehlt derzeit aufgrund einer Verletzung. Auch Antonio Rüdiger sieht sich einem Abgang ausgesetzt, obwohl er in den letzten Wochen wieder regelmäßig zum Zuge kam. Sein Berater prüft Angebote, insbesondere aus England, wo eine Rückkehr zu Chelsea nicht ausgeschlossen wird.
Die Abgänge von Dani Carvajal, dessen Vertrag ebenfalls ausläuft, und Ferland Mendy sowie Fran García sind ebenfalls wahrscheinlich. Carvajal, seit Jahren eine feste Größe, scheint aufgrund seiner jüngsten Bankplätzen frustriert zu sein.

Finanzielle spielchen um michael olise
Real Madrid plant, mit dem Verkauf von Eduardo Camavinga einen finanziellen Ausgleich für die erwarteten Abgänge zu erzielen. Gerüchten zufolge sind die Königlichen bereit, den französischen Defensivspezialisten für mindestens 50 Millionen Euro ziehen zu lassen, sollte ein Angebot eingehen. Interessenten gibt es vor allem in England.
Die Situation in Madrid ist angespannt. Die sportliche Leistung ist enttäuschend, und der Kader steht vor einem großen Wandel. Die kommenden Monate werden zeigen, ob Real Madrid den Umbruch erfolgreich gestalten kann.