Prestianni droht wm-aus – uefa sperrt argentinier nach júnior-skandal
Gianluca Prestianni muss jetzt möglicherweise eine Teilnahme an der kommenden Weltmeisterschaft gefährden. Die UEFA hat den argentinischen Nationalspieler nach dem Vorfall um Vinícius Júnior für insgesamt sechs Spiele verurteilt.
Dramatischer fall: prestianni riskiert wm-verweis
Die Strafe, die sich aus einem diskriminierenden Verhalten gegen Vinícius Júnior im Champions-League-Spiel zwischen Benfica Lissabon und Real Madrid ergibt, ist schockierend. Die UEFA begründet die Entscheidung mit ‘diskriminierenden (d.h. homophoben) Verhaltensweisen’, ohne jedoch Details zu nennen. Ein weiterer Spielverweis im Januar hatte bereits eine Strafe zur Folge, nun drohen weitere zwei Spiele in europäischen Wettbewerben – die Ligaspiele scheiden aus.
Doch das Schlimmste: Die UEFA hat ein Begehren bei der FIFA gestellt, die Sperre auf ein weltweites Verbot auszuweiten. Das hätte verheerende Konsequenzen für Prestianni: zusätzlich zu den europäischen Wettbewerbsverboten droht ihm eine Suspendierung für die Länderspiele Argentiniens, womit eine WM-Teilnahme für den jungen Spieler höchst unwahrscheinlich wird. Seine Debüt-Premiere für die Albiceleste hatte er erst im November vergangenen Jahres genossen.

Realität statt idealismus: wm-träume am seidenen faden
Die Situation ist explosiv. Der Vorfall hat nicht nur in der Fußballwelt, sondern auch darüber hinaus für Aufsehen gesorgt. Die öffentliche Kritik an Vinícius Júnior durch Presianni, der eine „Aff“-Bezeichnung verwendet hatte, war ein Vexierstein für die gesamte Liga. Es ist eine bittere Ironie: Prestianni, dessen Karriere bisher von Potenzial und Talent geprägt war, steht nun vor dem Aus.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die FIFA entscheiden wird. Die Entscheidung wird nicht nur Prestiannis Zukunft, sondern auch die Diskussion über Rassismus und Diskriminierung im europäischen Fußball nachhaltig beeinflussen. Ein Fehler, der die Weltmeisterschaft nachhaltig prägen könnte.