Pogacar dominiert romandie – doppelsieg nach sprintattacke!
Tadej Pogacar hat die Tour de Romandie mit einer beeindruckenden Leistung dominiert. Der Slowene gewann die zweite Etappe nach Vucherens mit einem fulminanten Sprint, nachdem er bereits im Prolog gesiegt hatte. Doch der Sieg auf der 173,1 Kilometer langen Strecke war mehr als nur ein Sprint – er zeigte seine rohe Kraft und sein taktisches Geschick.
Pogacar entthront favoriten und setzt seine form fort
Nachdem er im Prolog lediglich als Sechster gelandet war, präsentierte sich Pogacar auf der zweiten Etappe als der klare Favorit. Mit einer strategischen Attacke von Florian Lipowitz, der kurz vor dem Ziel einen Versuch wagte, sich vom Hauptfeld abzuheben, entstand eine spannende Situation. Doch Pogacar ließ sich davon nicht aus der Ruhe und setzte in den letzten Kilometern eine unaufhaltsame Sprintattacke ein, um den Vorsprung herauszuholen.

Godon nur zweiter – lipowitz verliert zeit
Dorian Godon, der vor Pogacar auf dem Sprintplatz Zweiter landete, zeigte zwar eine starke Leistung, konnte dem Slowenen aber nicht folgen. Lipowitz, der zuvor in einer Ausreißergruppe Führungsarbeit geleistet hatte, verlor am Ende die entscheidende Zeit und blieb Zweiter der Etappe. Der deutsche Radprofi musste sich jedoch auch einer verbalen Ohrfeige von Pogacar für seine fehlende Führungsbereitschaft im Vorfeld gedulden.

Nächste etappe verspricht kampfansage
Am Donnerstag wartet auf die Fahrer eine anspruchsvolle Etappe über 176,6 Kilometer mit Start und Ziel in Orbe. Der Col du Mollendruz, ein Berg der zweiten Kategorie, wird voraussichtlich für eine Vorentscheidung sorgen und den Kampf um den Gesamtsieg weiter befeuern. Pogacar wird sich erneut in die Einzelwertung mischen und alles daran setzen, seine Dominanz zu festigen.