Pirovano schnappt sich kristallkugel – rädler verpasst podium hauchdünn
Kvitfjell – Eine Überraschung in Kvitfjell: Laura Pirovano hat sich mit ihrem dritten Sieg in Folge die Abfahrtskugel im Ski-Weltcup gesichert. Die italienische Athletin setzte sich vor der US-Olympiasiegerin Breezy Johnson und der Deutschen Kira Weidle-Winkelmann durch.

Pirovano setzt serie fort und überrascht im saisonfinale
Die 28-Jährige, die sich erst durch ihre beiden Siege in Val di Fassa für die Disziplin qualifiziert hatte, zeigte eine beeindruckende Leistung und überholte Johnson in der Endabrechnung knapp. Cornelia Hütter, die amtierende Abfahrts-Königin, landete als Sechste außerhalb der Top-Zwei-Ziffern.
Ariane Rädler aus Vorarlberg verpasste das Podium nur hauchdünn und landete auf Rang Vier. Nur vier Hundertstel trennten sie vom Erfolg. Ein bitteres Ausscheiden für die junge Deutsche, die damit die Gesamtweltcupführung von Mikaela Shiffrin nicht gefährden konnte. Shiffrin liegt vor den letzten drei Rennen 95 Punkte hinter der Weltcupführenden.
Emma Aicher, die deutsche Nummer eins, reihte sich auf Platz Fünf ein und konnte den Druck auf Shiffrin nicht erhöhen. Die junge Athletin liegt in der Abfahrtswertung mit 83 Punkten hinter der Amerikanerin. Cornelia Hütter belegte den achten Platz, was für die Siegerin von 2023/24 eine enttäuschende Leistung darstellt.
Nina Ortlieb (12.) und Mirjam Puchner (13.) beendeten die Abfahrtswertung außerhalb der Top zehn. Die Saisonabschlussfeier in Kvitfjell wird für einige Athleten bitter enden.
Laura Pirovano hat mit diesem Sieg eine beeindruckende Entwicklung gezeigt. Ihr Erfolg unterstreicht die wachsende Konkurrenz in der Abfahrt und verspricht spannende Rennen in der kommenden Saison.