Minden im abstiegskampf – metzners chance in der 2. liga

Ein Schock für den deutschen Handball: GWD Minden verabschiedet sich nach Jahren in der Bundesliga mit einem bitteren Abstieg in die 2. liga. Der neue Trainer Antonio Metzner sah sich dem drohenden Abstieg nicht entkommen – ein jähes Ende einer erfolgreichen Ära in Minden.

Der traum von der rückkehr endet

Metzner, der vor wenigen Wochen noch einen Zweijahresvertrag unterschrieben hatte, hatte sich ehrgeizige Ziele gesetzt. Er wollte die Mannschaft stabilisieren und sofort wieder in die 1. Liga führen. Doch der letzte Spieltag in Leipzig war ein Desaster. Eine knappe Niederlage gegen den SC DHfK Leipzig war der Todesstoß. Die Enttäuschung beim Verein ist groß, doch Metzner selbst bewahrt sich Fassung.

„Ich stehe zu der mannschaft“

„Ich stehe zu der mannschaft“

„Ich möchte meine Erfahrung sowohl auf als auch neben der Platte einbringen“, erklärt Metzner. „Besonders jetzt, nach dem Abstieg in die 2. Liga, ist es wichtig, dem Druck standzuhalten, die Ruhe zu bewahren und dagegenzuhalten. Das habe ich in meiner Zeit in der 1. Liga gelernt.“ Er betont, dass er der Mannschaft eine Stütze sein will und sich weiterentwickeln möchte – sowohl als Handballer als auch als Mensch. „Ich freue mich darauf, Teil der GWD-Familie zu sein.“

Persönliche vorfreude und fokus auf den start

Persönliche vorfreude und fokus auf den start

Obwohl der Abstieg enttäuschend ist, blickt Metzner optimistisch in die Zukunft. Er wird mit der Mannschaft direkt gegen den Mitabsteiger SC DHfK Leipzig starten. „Das wird eine schwierige Aufgabe“, räumt er ein. „Wir müssen in Top-Form sein, um unsere Chancen zu maximieren.“ Er plant, die Trainingslager intensiv zu nutzen, um die Mannschaft zu stärken und taktische Feinheiten zu verfeinern. Bis zum Trainingsbeginn am 20. Juli hat er Zeit, sich zu erholen und mit Freunden zu plaudern – ein gemütlicher Spieleabend oder ein Voice-Chat mit seinen Kumpels reichen aus. „Kaffee darf natürlich nicht fehlen“, grinst Metzner. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein für den Erfolg des Teams. Metzner selbst, der bereits drei Länderspiele für Deutschland bestreitet, wird alles daran setzen, den Abstieg schnellstmöglich zu kompensieren.