Milan in der krise: pulisics schweigegeld

Die Rossoneri kämpfen um den CL-Platz, doch das Offensivspiel lässt zu wünschen übrig. Cristian Pulisic, einst Hoffnungsträger, ist zum Problem geworden.

Der us-star verliert den torlaune

Seit über sechs Monaten kein Serie-A-Tor mehr für den ehemaligen Dortmunder. Trotz elf Starts unter Massimiliano Allegri bleibt die Ausbeute bei null. Ein frustrierender Kontrast zu seiner Zeit beim BVB, wo er in nur 36 Minuten zwölf Tore erzielte.

Die Situation ist alarmierend. Milan, trotz einer starken Defensive, rangelt sich im Angriff ab. Die Leihe von Niclas Füllkrug brachte kaum Erleichterung. Auch Rafael Leao ist nicht mehr so dominant wie früher.

Allegri sieht die probleme

Allegri sieht die probleme

Trainer Allegri versucht, Pulisic zu beschwichtigen. „Er ist ein sehr empfindlicher Spieler“, erklärte er nach dem 0:0 gegen Juventus. „Ich weiß, dass er sich die fehlenden Tore mehr als andere vorkommen lässt.“ Es scheint, als bräuchte der US-Nationalspieler eine neue Perspektive, eventuell eine Rolle vor dem Tor, um seine Form wiederzufinden.

Die Gazzetta dello Sport beschreibt Pulisic als „traurig und hilflos auf dem Platz“. Eine scharfe Beobachtung, die das Dilemma der Mannschaft widerspiegelt. Milan muss dringend Lösungen finden, um die Offensive zu entlasten und den Weg in die Champions League zu ebnen. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein – nicht nur für Pulisic, sondern für den gesamten Verein.