Mancini kehrt zurück: italien im wm-chaos

Ein Schock für den Fußball – Roberto Mancini ist zurück! Nach drei Jahren in der arabischen Liga, geprägt von Saudi-Arabien und Katar, übernimmt der Ex-Trainer von 2018 bis 2023 die Verantwortung für die Squadra Azzurra. Das ist mehr als nur ein Comeback; es ist ein Desaster im Nachgang von jahrelangem sportlichem Tief.

Das ende einer ära – maldini und pirlo ziehen vorzeitig zurück

Die Ernennung Mancinis folgte auf eine turbulente Phase, in der Gennaro Gattuso bereits im April seine Zusage zurückzog und Italien damit erneut die WM-Qualifikation verpasste. Die Suche nach einem neuen Cheftrainer gestaltete sich als Alptraum. Zuerst lehnte Pep Guardiola ab – ein logischer Schluss nach der Enttäuschung in der Qualifikation. Dann scheiterte Andrea Pirlo an den russischen Verbindungen, die ihm vorgeworfen wurden. Ein verhängnisvoller Fehler.

Der rücktritt des technischen direktors – ein dominoeffekt

Der rücktritt des technischen direktors – ein dominoeffekt

Doch die Probleme begannen jenseits des Trainers. Der technische Direktor Paolo Maldini und sein Berater Leonardo folgten in weniger als drei Wochen dem Beispiel und traten ebenso zurück. Ein Schock für den italienischen Fußballverband FIGC. Das ist nicht nur ein Rücktritt, sondern ein Zeichen der Zerreißprobe.

Ranieri als hoffnungsträger – ein neustart im sturm

Ranieri als hoffnungsträger – ein neustart im sturm

Nun soll Claudio Ranieri, der AS Rom in den 2000er Jahren zu Höhenflügen führte, den Neuaufbau verantworten. Ein erfahrener Mann, der nun die Aufgabe hat, das Vertrauen der Fans zurückzugewinnen – eine Mammutaufgabe angesichts der aktuellen Situation. Es bleibt abzuwarten, ob Mancini mit seiner Erfahrung die Azzurra wieder in die Erfolgsspur bringen kann. Die kommenden Monate versprechen sportlich und politisch viel Dramatik.