Lipowitz verrät: pogacar nicht am limit – taktik von red bull scheitert

Romandie-Rennen: Florian Lipowitz überrascht mit Platz zwei, doch die Strategie von Red Bull schied am Ende kläglich. Tadej Pogacar holt sich den Sieg – und eine kritische Bemerkung an den deutschen Fahrer.

Pogacar dominiert, lipowitz enttäuscht – eine analyse der etappenstrategie

Ovronnaz war der Auftakt für eine taktische Meisterleistung, die jedoch am Ende scheiterte. Red Bull hatte geplant, Lipowitz als Kraftreserve zu nutzen, um den Sprint um den Sieg zu überstehen. Doch Pogacar ließ keine Chance. Der Slowene war offenbar noch nicht in Bestform und setzte sich im Sprint gegen Lipowitz, Martinez und Nordhagen durch.

Lipowitz gab zu, dass Pogacar nicht sein volles Potenzial abgerufen habe. „Er war nicht am Limit“, erklärte der Fahrer. Ein Detail, das die Enttäuschung in der Red-Bull-Mannschaft deutlich werden ließ. Sportlicher Leiter Poitschke lobte indes Lipowitz’ Einsatz, betonte aber, dass die taktische Kalkulation nicht aufgegangen sei.

Die hintergedanken von red bull: eine riskante rechnung

Die hintergedanken von red bull: eine riskante rechnung

Die Strategie, Lipowitz im Hintergrund zu halten, um die Kräfte für den Sprint zu schonen, erwies sich als fatal. Pogacar nutzte die Schwäche des deutschen Fahrers und setzte sich mit einem beherzten Sprint an die Spitze. Es war ein klarer Beweis für seine Dominanz im Feld.

Trotz des zweiten Platzes für Lipowitz herrschte in Red Bull Zufriedenheit. „Zweitplatziere sind immer gut“, kommentierte Poitschke. Doch die Realität war, dass Pogacar den Tag gewonnen hatte – und Lipowitz sich fragte, warum Pogacar nicht sein volles Können gezeigt hatte.

Die Tour de Romandie hat gezeigt: Pogacar ist zurzeit unhaltbar. Die Frage ist, wie lange diese Form anhält. Ein Sieg für den Slowenen, der die Rivalität im Männerklasse-Radsport weiter anheizt.