Keck schnappt sich gold: dramatisches finale in lillehammer

Lillehammer – Ein unglaublicher Coup für Elias Keck! Der deutsche Langläufer holte sich bei den U23-Weltmeisterschaften in Lillehammer im Massenstart die Goldmedaille. Nach Silber im Sprint lieferte der 22-Jährige sich einen nervenaufreibenden Kampf um den Sieg.

Keck triumphiert im sprint-finale – russland verpasst medaille

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Der Massenstart über 20 Kilometer im Freistil entwickelte sich zu einem packenden Rennen. Keck setzte sich in einer atemberaubenden Schlussphase mit nur 0,3 Sekunden Vorsprung vor dem russischen Olympiateilnehmer Savelii Korostelev durch. Der Kanadier Xavier McKeever sicherte sich die Bronze (+0,6 Sekunden).

„Ich habe das nicht erwartet. Ich hatte am Ende viel Glück“, zitiert das Online-Portal xc-ski.de Keck. „Das Rennen war so unglaublich hart. Aber nun bin ich überglücklich für das Team. Wir hatten so gute Ski, danke an die Techniker. Ich hatte eigentlich keine Taktik. Ich hatte am Ende einfach richtig gute Ski und noch etwas Kraft übrig.“

Das Rennen war von unglaublicher Nähe geprägt: Die ersten zehn Athleten lagen am Ende nur 1,8 Sekunden auseinander. Ein dramatischer Moment ereignete sich kurz vor Schluss, als der Olympiasieger im Sprint, Oskar Opstad Vike, in der Abfahrt zum Ziel stürzte. Der Sturz verhinderte eine Medaille für den Norweger und öffnete Keck die Tür zum Sieg.

Keck profitiert auch von Vikes Pech, doch seine Leistung steht für sich. Der 22-Jährige wird auch das Klassikrennen laufen und plant eine Feier mit dem Team am Sonntag. Die deutschen Langläufer können stolz auf die Leistungen in Lillehammer zurückblicken.

Der Sieg ist ein weiterer Beweis für das wachsende Talent im deutschen Langlauf. Kecks Erfolg zeigt, dass mit der aktuellen Generation große Dinge möglich sind. Und das, obwohl das Rennen von unvorhergesehenen Ereignissen geprägt war.