Italien verpasst wm 2026: apokalypse geht weiter!
Rom – Der Schock sitzt tief. Italien ist ausgeschieden! Nach einem dramatischen Elfmeterschießen gegen Bosnien-Herzegowina verpasst die Nationalmannschaft zum dritten Mal in Folge die Weltmeisterschaft. Die Azzurri, einst unangefochtene Größe des Weltfußballs, stehen vor einer existenziellen Krise.
Die bittere wahrheit: ein desaster für den italienischen fußball
Die Bilder sind deprimierend: Keeper Donnarumma, der den entscheidenden Elfmeter nicht parieren konnte, die verzweifelten Gesichter der Spieler. Es ist ein Spiegelbild der zunehmenden Orientierungslosigkeit der italienischen Fußballnationalmannschaft. Nach 2018 in Russland und 2022 in Katar ist es nun wieder soweit – das Warten auf eine Weltmeisterschaft geht in die nächste Runde.
Das Spiel selbst bot eine Achterbahn der Gefühle. Moise Kean brachte Italien in Führung, doch die Rote Karte für Alessandro Bastoni in der 41. Minute veränderte das Spiel komplett. Bosnien-Herzegowina nutzte die Überzahl clever aus und glich durch Haris Tabakovic aus. Im Elfmeterschießen fehlte Italien dann die nötige Nervenstärke. Die bosnischen Spieler zeigten eine beeindruckende Kaltschnäuzigkeit, während die italienischen Kicker am Ende die Nerven verloren.

Die pressestimmen sind vernichtend
Die italienische Presse lässt ihrer Enttäuschung freien Lauf. Gazzetta dello Sport spricht von einer „weiteren historischen Niederlage“ und einer „Apokalypse, die weitergeht“. Tuttosport fordert einen kompletten Umbruch: „Jetzt müssen alle rausfliegen! Das totale Scheitern.“ Corriere della Sera titelt mit „Italienische Apokalypse!“ und La Stampa beschreibt das Ergebnis als „Italienisches Desaster“. Selbst Corriere dello Sport muss konstatieren: „Elfmeterschüsse als Urteil: Eine weitere deprimierende Nacht für den italienischen Fußball.“
Die Frage, die nun brennt: Was nun? Trainer Gennaro Gattuso steht vor dem größten Examen seiner Karriere. Es muss dringend eine neue Strategie her, um den italienischen Fußball wieder auf Kurs zu bringen. Die Fans fordern frischen Wind und eine Rückbesinnung auf die italienischen Fußballwurzeln. Die nächste Europameisterschaft mag eine Chance zur Wiedergutmachung bieten, doch die WM 2026 scheint bereits in weiter Ferne.
Die Leistung von Francesco Pio Esposito, der einen der entscheidenden Elfmeter verfehlte, wird nun genau unter die Lupe genommen. Doch es ist klar: Der Druck liegt auf der gesamten Mannschaft und dem Trainerstab. Italien muss sich fragen, wie es ist, dass eine Nation mit so viel Fußballtradition immer wieder an solchen Hürden scheitert.
Die Niederlage gegen Bosnien-Herzegowina ist mehr als nur ein sportliches Missgeschick. Sie ist ein Symptom für tiefgreifende Probleme im italienischen Fußball, die dringend angegangen werden müssen. Nur so kann die Azzurri wieder zu ihrer alten Stärke zurückfinden und die Fans bald wieder mit einem Platz in der Weltspitze erfreuen.