Holdener feiert podestplatz – enttäuschung für rast und christen

Wendy Holdener lieferte sich einen verkrampften Morgen, doch am Ende feierte die Schweizerin ihren zweiten Podestplatz in dieser Saison. Während die Jubelrufe über sie hallten, kämpften ihre Landsfrauen Camille Rast und Eliane Christen mit Enttäuschung.

Holdener triumphiert trotz schwierigem start

Holdener triumphiert trotz schwierigem start

Nach einem durchwachsenen Morgen, wie die Schwyzerin selbst gestand, präsentierte sich Wendy Holdener im zweiten Slalom der Saison in Bestform. Sie beendete die Abfahrt auf Rang zwei und festigte damit ihre Position in der Gesamtwertung. „Als ich die Zeit sah, musste ich einfach jubeln, weil ich große Freude hatte“, verriet Holdener gegenüber dem SRF. Der schwierige Start, der sie am Morgen nicht optimal fühlen ließ, schien sich im Laufe des Tages aufzulösen.

Camille Rast hingegen konnte nicht an die starke Leistung der Favoritin anknüpfen. Die Walliserin verlor über eine Sekunde auf die Podiumsplätze und landete schließlich auf Rang zehn. „Ich habe den Schlüssel nicht gefunden. Auf dieser Piste ist es entweder sehr gut oder sehr schlecht. Es war am Wochenende eher sehr schlecht“, analysierte Rast ihre Leistung. Sie räumte ein, dass ein zu aggressiver Fahrstil auf der anspruchsvollen Strecke Fehler verursacht habe.

Auch für Eliane Christen lief es enttäuschend. Die Schweizerin erreichte lediglich den 27. Platz. „Ich habe immer Mühe, wenn es zu salzig war. Ich habe zu wenig angegriffen, es war zu hart drauf. Es hat alles gar nicht gepasst“, kommentierte Christen ihren Lauf. Die Ergebnisse des Tages zeigen, dass die Saison für die Schweizerinnen von Höhen und Tiefen geprägt ist – ein Balanceakt, der in der alpinen Skiwelt keine Seltenheit ist.

Die Ergebnisse werden die Diskussionen innerhalb des Schweizer Skiverbands weiter befeuern. Ob die Athletinnen in den kommenden Rennen wieder ihr Potenzial entfalten können, bleibt abzuwarten. Ein klarer Trend zeichnet sich jedoch ab: Die Konkurrenz in der alpinen Skiwelt ist härter denn je.