Hbl-pleite droht: handball-zoff um punkte – löwen und hüttenberg gewinnen!

Der handball-Bundesliga droht ein katastrophales Fiasko. Nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten haben Gerichte nun endgültig entschieden: Die Punkte des Rhein-Neckar Löwen und des TV Hüttenberg bleiben.

Schlussstrich nach mühsamen gerichtsverfahren

Die Debatte um die fehlenden Anti-Doping-Vereinbarungen bei Spielern der beiden Vereine ist endlich beigelegt. Das Bundesgericht wies die Einspruchsversuche der HBL klar zurück. Ein Rücktritt von 22 Punkten für den Löwen und 19 Punkte für Hüttenberg ist somit abgewehrt.

Es war ein langer und frustrierender Prozess. Zunächst hatten die Löwen und Hüttenberg versucht, die ursprüngliche Entscheidung der Spielleitenden Stelle anzufechten. Doch auch die 2. Kammer des Bundessportgerichts blieb standhaft. Die Begründung: Die Entscheidung des Bundessportgerichts war nicht zu beanstanden – die Voraussetzungen für die Verlustwertung aufgrund fehlender Teilnahmeberechtigung lagen schlichtweg nicht vor. Ein klarer Fall!

Rechtsschutz als kampfansage

Rechtsschutz als kampfansage

Geschäftsführer Timm Schneider von Hüttenberg äußerte sich erleichtert: „Mit diesem Urteil haben wir Klarheit gewonnen und freuen uns, dass unsere hart erkämpften Punkte nicht entzogen wurden. Ein vernünftiger Schritt des Bundesgerichts, der auch dem Sport zugute kommt.“ Ex-Profi Holger Bachert, der sich um die Interessen der Löwen kümmert, betonte: „Es ist gut, dass wir jetzt Klarheit haben. Eine klare rechtliche Grundlage ist entscheidend, um solche Fälle in Zukunft zu vermeiden.“

Die hbl muss sich anpassen

Die hbl muss sich anpassen

Helge-Olaf Käding, Anwalt der Vereine, lobte die Expertise seines Teams und forderte die HBL auf, „konkretere und unmissverständliche Regelungen“ zu schaffen. Die HBL muss sich hier endlich mal überlegen, ob ihre Regeln überhaupt noch zeitgemäß sind. Ein solcher Rechtsstreit ist ein Albtraum für alle Beteiligten – und eine unnötige Belastung für den Sport. Die Löwen und Hüttenberg haben bewiesen, dass man sich auch mit juristischen Mitteln gegen Ungerechtigkeiten wehren kann – und das muss die Liga ernst nehmen.“