Haslberger verteidigt entscheidungen nach gefühlter überwindung
In der Partie zwischen SV Wehen Wiesbaden und Hansa Rostock musste Schiedsrichter Wolfgang Haslberger viele knifflige Entscheidungen treffen und erntete nach der Partie von beiden Trainern Kritik.

Haslberger verteidigt seine entscheidungen
Der Schiedsrichter verteidigte jedoch seine Entscheidungen und erklärte, dass er die gelbe Karte für Hansa-Torschütze Kenan Fatkic zeigte, weil er sich nach dem Elfmeter vor dem Heimblock hinstellte und jubelte, was er als Unsportlichkeit wahrnahm und ein großes Risiko für Flüche aus dem Wiesbadener Block sah.
Haslbergers zweite knifflige Situation ereignete sich kurz vor der Pause, als Carstens Hübner im Fünfmeterraum robust mit der Schulter blockte. Haslberger ließ weiterspielen und verteidigte seine Entscheidung, dass es nicht einen Strafstoß gab, weil es nur einen Zusammenprall im Schulterbereich gegeben habe.
Der Hansa-Trainer Daniel Brinkmann kritisierte die Entscheidungen scharf und meinte, Haslberger habe keine klare Linie mehr gehabt. Trotzdem fühle sich der Schiedsrichter mit seiner Entscheidung wohl.
Die Kritik an Haslbergers Entscheidungen kann Rostock nach dem wichtigen Sieg im Aufstiegsrennen nicht allzu sehr beeinträchtigen. Als die Kogge nach dem Spieltag immer noch auf Platz zwei steht, kann der FCH ausgeruht und mit anständigem Punktekonto (53) in die nächsten Aufgaben gehen.