Füchse berlin verpassen heimsieg gegen nantes – viertelfinale sicher, doch enttäuschung bleibt
Berlin – Die Füchse Berlin haben sich in der letzten Partie der Gruppenphase der EHF Champions League gegen den HBC Nantes am eigenen Heim nicht durchgesetzt und eine 34:37 (14:15)-Niederlage hinnehmen müssen. Obwohl das Viertelfinale dennoch erreicht ist, überwiegt die Enttäuschung bei Coach Krickau und den Fans.
Nantes nutzt schwächephase der berliner
Nachdem die Füchse Berlin in den vorherigen 13 Gruppenspielen die Tabellenspitze belegt hatten, zeigte das Team gegen den französischen Meister eine schwache Performance. Besonders die hohe Anzahl an technischen Fehlern – 13 Stück – ärgerte Trainer Nicolej Krickau. „Wir müssen vor unseren Fans besser auftreten. Über 60 Minuten haben wir den Kampf nicht angenommen. Das ist nicht unser Anspruch“, betonte der Däne.
Ein 6:0-Lauf des HBC Nantes zur Halbzeit drehte eine 11:8-Führung der Füchse in einen 11:14-Rückstand. Die 11:10 war ihre letzte Führung. „Wir haben uns das heute alle anders vorgestellt“, bedauerte Spielmacher Nils Lichtlein. Nantes gelang es, die Berliner in einen „Flow“ zu versetzen, aus dem sie sich nicht mehr befreien konnten.

Viertelfinale bleibt im blick
Trotz der Niederlage steht Berlin nun sicher im Viertelfinale, wo sie auf Veszprem oder Paris Saint-Germain treffen. Zwei Spiele trennen die Füchse von der erneuten Qualifikation für das Final Four. Doch bevor es weitergeht, müssen sie sich in der Bundesliga auf die Partie gegen Erlangen konzentrieren. Diese hat die Füchse in der Vergangenheit bereits vor Herausforderungen gestellt.
Die Top-Torschützen der Champions League sind bereits jetzt bekannt, aber für Berlin steht nun die mentale Stärkung und die taktische Anpassung im Vordergrund. Die Partie gegen Erlangen ist ein Test, ob die Mannschaft aus ihren Fehlern lernen und wieder zu alter Stärke finden kann. Die Enttäuschung über die Heimniederlage ist groß, aber der Blick geht nach vorne.