Fatton krönt sich mit em-gold – steiner triumphiert in aserbaidschan

Marianne Fatton ist die unangefochtene Königin des Ski-Mountaineering. Nur eineinhalb Wochen nach ihrem Olympia-Sieg in den Schweizer Alpen hat die 30-Jährige auch die Europameisterschaft im Sprint in Aserbaidschan gewonnen. Sie ließ die Konkurrenz hinter sich und sicherte sich mit einem beeindruckenden Vorsprung den Goldmedaille.

Fatton unaufhaltsam: zweiter em-triumph für schweizerin

Fatton unaufhaltsam: zweiter em-triumph für schweizerin

Die Neuenburgerin zeigte einmal mehr, dass sie in ihrer Disziplin kaum zu schlagen ist. Nur eine Sekunde vor der Italienerin Giulia Murada erreichte Fatton das Ziel, während die Deutsche Tatjana Paller den dritten Platz belegte. Die Schweizerin Caroline Ulrich klassierte sich auf dem vierten Platz, verpasste damit knapp die Medaille.

Auch bei den Männern gab es einen Schweizer Erfolg: Nikita Filippov, der unter neutraler Flagge startete, setzte sich in einem spannenden Rennen vor dem Schweizer Thomas Bussard durch. Bussard, der für die Olympischen Spiele noch nicht nominiert war, belegte den zweiten Platz. Ot Ferrer Martinez aus Spanien sicherte sich den dritten Platz.

Ein bitterer Moment für Jon Kistler, der im Mixed-Wettbewerb mit Fatton bereits Silber bei Olympia holte. In Aserbaidschan landete er auf dem vierten Platz, fast 13 Sekunden hinter dem Podium. Der zweite Schweizer Olympia-Teilnehmer, Arno Lietha, schied bereits im Halbfinale aus.

Die Zahl spricht für sich: Fatton hält damit ihre Dominanz im Ski-Mountaineering weiter aufrecht. Ihre Leistung ist ein Beweis für jahrelange harte Arbeit und ein beeindruckendes Talent. Die kommenden Jahre versprechen weitere spannende Wettkämpfe für die Schweizer Ski-Mountaineering-Elite.