Eißmann leitet euro gmbh – fokus auf em 2029

Jürgen Eißmann, eine feste Größe im deutschen Fußballmanagement, wird neuer Geschäftsführer der EURO GmbH des DFB. Der 43-Jährige erhält die Verantwortung für die Planung und Durchführung der Frauen-Europameisterschaft 2029.

Eißmann: ein erfahrener manager für das fußballfest

Eißmann: ein erfahrener manager für das fußballfest

Die Ernennung erfolgt mit Blick auf die anstehende Frauen-EM, die in Zusammenarbeit mit der UEFA organisiert wird. Eißmann blickt auf eine lange Karriere beim DFB zurück. Er war maßgeblich an der erfolgreichen Bewerbung für die EM beteiligt und begann seine Tätigkeit beim Verband bereits vor 18 Jahren bei den Vorbereitungen für die Frauen-WM 2011.

„Für mich schließt sich ein Kreis“, so Eißmann. „Ich werde mit aller Kraft und Erfahrung ein großartiges Fußballfest in unserem Land gestalten.“ Seine Expertise erstreckte sich auch auf die Männer-EM 2024, bei der er von 2017 bis 2024 involviert war.

DFB-Vizepräsidentin Heike Ullrich lobte Eißmann als „ausgewiesenen Experten“. Das Ziel sei es, eine Million Zuschauer in den Stadien zu begrüßen – eine Leistung, die die Männer-EM 2024 bereits gezeigt hatte. Ein ambitioniertes Ziel, aber angesichts von Eißmanns Erfahrung durchaus realistisch.

Die Frauen-EM 2029 wird nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich eine wichtige Bedeutung für den DFB haben. Die Ticketverkäufe und die mediale Aufmerksamkeit werden einen erheblichen Beitrag zur Finanzierung des deutschen Fußballs leisten.

Eißmanns neue Aufgabe kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Frauenfußball in Deutschland stetig wächst und an Popularität gewinnt. Die EM 2029 bietet eine hervorragende Gelegenheit, diesen Trend weiter zu befeuern und das Image des deutschen Fußballs international zu stärken.

Die Vorbereitung auf die EM 2029 steht somit unter der Leitung eines erfahrenen und kompetenten Managers. Die Fans dürfen gespannt sein.