Eishockey-drama in der del: köln erreicht halbfinale nach marathon-match – berlin zieht ins viertelfinale ein

Köln feierte einen nervenaufreibenden Sieg, der über vier Stunden dauerte, und qualifizierte sich als erster Finalist für die DEL-Playoffs. Währenddessen kämpfen Berlin und Mannheim um ihren Einzug in die nächste Runde.

Kölner haie besiegen schwenningen nach historischem match

Kölner haie besiegen schwenningen nach historischem match

Die Kölner Haie besiegten die Schwenninger Wild Wings im entscheidenden vierten Spiel der Best-of-Seven-Serie mit 2:1 nach Verlängerung. Der Matchball fiel erst nach 107 Minuten, nachdem das Spiel bereits seit über vier Stunden tobte, ins Kölner Tor. Nach einer 0:0-Phase in den ersten drei Dritteln ging Köln im vierten Drittel in Führung, doch Schwenningen glich in der Schlussminute aus. Jan Luca Sennhenn sicherte dem Team den Sieg in der Sudden-Death-Verlängerung.

Die Serie gewannen die Haie somit mit 4:0. Patrick Russell, der Top-Torschütze der Hauptrunde, erzielte den Führungstreffer im Powerplay.

Eisbären Berlin setzte sich ebenfalls durch und besiegte die Straubing Tigers mit 2:1. Nach einem frühen Führungstreffer von Marcel Noebels und einem weiteren von Ty Ronning, der sich im dritten Viertel verantwortete, wappnete sich Berlin für das Halbfinale. Straubings Tyler Madden verkürzte in der Schlussminute, doch das war zu spät.

Die nächste Begegnung in Bremerhaven verspricht ein weiteres spannendes Duell. In München ging es im bayerischen Derby zwischen dem EHC Red Bull München und dem ERC Ingolstadt um den Einzug ins Viertelfinale. Ingolstadt dominierte das erste Drittel mit einem 7:2-Sieg, doch München holte auf und die Serie steht nun mit 2:2. Das Spiel ist ein weiteres Beispiel für die hohe Torquote in der DEL-Playoffs.

Die Haie könnten im Halbfinale auf den Titelverteidiger Eisbären Berlin treffen, sollte sich Berlin in der nächsten Runde durchsetzen. Die Serie im Viertelfinale der DEL verspricht weiterhin packende Spiele.