Eintracht-frauen lassen hsv keine chance
eintracht Frankfurt hat in der Frauen-Bundesliga einen Pflichtsieg eingefahren. Gegen den abstiegsbedrohten Hamburger SV setzten sich die Hessinnen mit 4:1 durch und setzten sich auf dem dritten Tabellenplatz fest.

Führung aus dem nichts
Sieben Minuten später fiel dann wie aus dem Nichts die Führung für die Frankfurterinnen. Lührßen flankte von links in den Strafraum, wo Ereleta Memeti den Ball behauptete und gekonnt wie elegant für Laura Freigang ablegte. Deren satter Schuss aus gut 20 Metern wurde im Strafraum noch von einer Hamburgerin abgefälscht und landete unhaltbar im Kasten der Hanseatinnen.
Den zweiten Durchgang begannen die Gastgeberinnen dann engagierter. Keine drei Minuten nach Wiederanpfiff musste sich Hamburger Torhüterin Lea Paulick mächtig strecken, um einen Schuss von Geraldine Reuteler noch um den linken Torpfosten zu lenken. Doch der Schwung hielt nicht lange, auch weil die Gäste gut gestaffelt verteidigten und immer wieder offensive Nadelstiche setzte.
Ausgleich hält nicht lange Nach einem Foul der eingewechselten Sara Doorsoun bekam der HSV ein Freistoß an der Strafraumgrenze zugesprochen. Camilla Linberg nahm Maß und zirkelte den Ball sehenswert über die Mauer hinweg ins linke Tordreieck (54. Minute). Lina Altenburg brachte die Hände zwar noch an die Kugel, konnte den Einschlag aber nicht verhindern.
Die Gastgeberinnen waren allerdings nur kurz beeindruckt und nahmen nun das Zepter wieder in die Hand. Nur fünf Minuten nach dem Ausgleich war es wieder Lührßen, die einen Angriff von der linken Seite einleitete und das Spielgerät zu Freigang in den Sechzehner schlenzte. Die 28-Jährige holte im Sprung den Ball aus der Luft und schob aus fünf Metern zu ihrem siebten Saisontreffer ein.