Eberl schiebt infantino-planen mit nachdruck ab – 'beschämend!'

Der Sportvorstand des FC Bayern, Max Eberl, hat sich in einem klaren Statement gegen die Investoren-Pläne von FIFA-Präsident Gianni Infantino ausgesprochen. Mit scharfer Kritik bezeichnete er die Vorstellungen als ‘beschämend’ und äußerte Bereitschaft, die UEFA bei einem möglichen Boykott zu unterstützen.

Schockstarre bei bayern: eberl entzündet feuerwerk

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Eberl, der sich als Kind des Fußballs versteht, machte deutlich, dass er sich als solcher nicht mit dem Vorschlag, die WM-Anteile an Investoren zu verkaufen, wohlfühlt. Er sieht darin eine Verletzung der Integrität des Fußballs und eine Abkehr von den traditionellen Werten des Sports. ‘Das ist nicht unser Sport. Das ist ein Spiel,’ mahnte er.

Die FIFA plant, bis zu 30 Prozent ihrer Anteile an einem neuen Unternehmen zu verkaufen, das die WM kontrollieren soll. Dies würde den Einnahmen für die Mitgliedsverbände voraussichtlich um mehr als das Doppelte anwachsen. Eberl kritisierte diese kalkuliertechnische Rechnung scharf und betonte die Notwendigkeit, den Fußball vor einem Verkauf seiner Identität zu schützen.

‘Ich finde es gut, dass die UEFA eine Krisensitzung einberuft,’ erklärte Eberl. ‘Ich bin kein Freund von Boykott, aber wenn es so weitergeht, bin ich bereit, als Europa eine klare Botschaft zu senden: Wir akzeptieren diese Art von Deals nicht.’ Der FC Bayern, der im vergangenen Sommer bereits an der FIFA-Klub-WM teilgenommen hatte, steht somit klar auf Seiten der UEFA.

Die Entscheidung von Eberl dürfte erhebliche Auswirkungen auf die weitere Entwicklung des Weltfußballs haben und könnte den Weg für einen möglichen Boykott durch europäische Verbände ebnen. Die FIFA scheint mit dieser Haltung konfrontiert, was die ohnehin angespannte Beziehung zwischen dem Weltverband und seinen Mitgliedsverbänden weiter verschärft.