Drama in acapulco: tennis-turnier endet im absurden stopp – spieler disqualifiziert
Ein Schockmoment im Viertelfinale der Mexican Open: Der französische Tennisprofi Térence Atmane verlor gegen den Serben Miomir Kecmanovic – nicht durch einen heroischen Kampf auf dem Platz, sondern durch eine Zeitstrafe. Die Szene wirft Fragen nach der Fairness und den Regeln im Profi-Tennis auf.

Zeitüberschreitung im entscheidenden moment
Atmane, der sich laut eigenen Angaben krank fühlte, hatte bereits eine Verwarnung für Zeitspiel erhalten. Doch dann, mit 6:3, 5:3 für Kecmanovic und dem vierten Matchball des Serben, kam es zum dramatisierenden Moment. Atmane verbrachte viel Zeit mit dem Abtrocknen und argumentierte mit starkem Schwitzen und Zittern. Der Schiedsrichter setzte ihn schließlich wegen Zeitüberschreitung Punktabzug und beendete das Match.
Die Entscheidung löste Empörung aus. Kecmanovic kam erst nach dem Abpfiff zum Handschlag. Die Szene wirft ein Schlaglicht auf die oft starren Regeln im Tennis und die Schwierigkeit, individuelle Umstände in solchen Momenten zu berücksichtigen.
Atmane, der zuvor bereits eine Unterbrechung wegen Zeitspiel hatte, erklärte später dem Physiotherapeuten, er sei krank und zittere stark. Nach den ATP-Regeln stehen Spielern 25 Sekunden zwischen den Punkten zur Verfügung. Die bizarre Beendigung des Turniers in Acapulco ist somit ein Beleg dafür, dass nicht immer der stärkere Spieler gewinnt.
Ein radikaler Haarschnitt hatte für den ehemaligen Tennisstar Eugenie Bouchard den Verlust eines lukrativen Rolex-Vertrags zur Folge. Die exorbitant hohen Stundenlöhne der Tennis-Superstars sind ebenfalls ein Thema, das regelmäßig für Aufsehen sorgt – Zverev verdiente allein für 59 Minuten 1,3 Millionen Euro.
Kecmanovic, der das Match letztendlich gewann, zeigte wenig Emotionen. Atmanes Ausraster nach der Entscheidung verhinderte jeglichen Austausch. Der Sieg fühlte sich angesichts der Umstände leer an.
Die Entscheidung des Schiedsrichters ist rechtlich korrekt, aber sportlich fragwürdig. Sie zeigt, wie schnell ein Match durch eine einzelne Entscheidung beeinflusst werden kann – und wie wenig Raum für menschliches Mitgefühl in einem sportlichen Wettkampf manchmal bleibt. Das Turnier in Acapulco wird sich an dieser Szene erinnern.