City und liverpool verabschieden legenden – tränen und abschiede an der themse
Ein Sonntag voller Emotionen ging über die englische Premier League: Während Manchester City nach zehn glorreichen Jahren unter Pep Guardiola den Abschied des Trainers feierte, verabschiedete sich auch Liverpools Ikone Mohamed Salah von den Fans. Zwei Ären gingen zu Ende, und die Fans entlang der Themse weinten mit ihren Helden.
Guardiola verlässt city nach historischer erfolgsära
Die 1:2-Niederlage gegen Aston Villa am letzten Spieltag war fast nebensächlich. Im Mittelpunkt stand der Abschied von Pep Guardiola, der nach einer Dekade voller Titel und Dominanz Manchester City verlässt. Ein riesiges Banner mit seinem Konterfei und der Aufschrift „Game Changer. History Maker. City Forever.“ wurde entrollt, katalanische Flaggen wehten, und die neu benannte „Pep Guardiola Stand“ wurde feierlich eingeweiht. Guardiola selbst zeigte sich gerührt: „Wenn ihr mich in den kommenden Jahren auf der Straße seht, sei es in den Vereinigten Staaten, in Europa oder sonstwo, und ihr ein Fan von ManCity seid: Kommt auf mich zu und umarmt mich. Ich werde es brauchen.“ Die Bilanz ist beeindruckend: 20 Titel in zehn Jahren, darunter die lang ersehnte Champions League 2023, die die Citizens endgültig in den Kreis der europäischen Spitzenklubs katapultierte. Der Verlust des Meistertitels an Arsenal schmälert diesen Erfolg kaum.

Salahs abschied von anfield – eine ära geht zu ende
Fast zeitgleich, nur 75 Kilometer südlich in Liverpool, wurde eine weitere Legende verabschiedet. Mohamed Salah bestritt sein letztes Spiel für den LFC, eine Ära, die unter Jürgen Klopp alle großen Titel abräumte, zu Ende. Der 33-jährige Ägypter erzielte in neun Jahren 257 Tore für Liverpool und belegt damit den dritten Platz in der ewigen Torschützenliste des Vereins. Seine Worte nach dem 1:1 gegen Brentford waren von tiefer Emotion geprägt: „Wir haben den Verein dorthin zurückgebracht, wo er hingehört“, sagte Salah, der sichtlich bewegt war und offenbar „mehr geweint hat als in seinem ganzen bisherigen Leben“. Auch Andy Robertson verabschiedete sich nach neun Jahren von den Reds. Die Entscheidung Salahs, den Verein zu verlassen, war bereits im März gefallen, nachdem er im Dezember öffentlich seine angespannten Beziehungen zum neuen Trainer Arne Slot angedeutet hatte.
Die Abgänge von Bernardo Silva und John Stones bei City, sowie Salah und Robertson in Liverpool, markieren das Ende einer Ära. Es bleibt abzuwarten, wie die Teams in der kommenden Saison ohne ihre prägenden Figuren aussehen werden. Doch eines ist sicher: Die Namen Guardiola, Salah, Silva, Stones, Robertson und Klopp werden für immer in den Annalen des englischen Fußballs verewigt bleiben. Die Fans werden ihre Helden vermissen.