Caf erklärt marokko nachträglich zum afrika-cup-sieger
Zwei Monate nach dem umstrittenen Finale des Afrika-Cups hat der afrikanische Fußballverband CAF Marokko zum Sieger erklärt.

Berufungsausschuss entscheidet für gastgeber
Der Berufungsausschuss des Verbands hat entschieden, dass das Finale des Afrika-Cups 2026 zwischen dem Senegal und Marokko mit 3:0 für den Gastgeber gewertet wird.
Das eigentliche Finale Ende Januar hatte der Senegal mit 1:0 nach Verlängerung gewonnen, doch die Partie wurde von einem Protest-Eklat überschattet.
In der Nachspielzeit der regulären Spielzeit bekam Marokko einen umstrittenen Elfmeter zugesprochen. Es folgten wilde Proteste der Senegalesen, eine Rudelbildung auf dem Platz.
Schließlich verließ ein Großteil der senegalesischen Mannschaft zwischenzeitlich den Platz und ging in die Katakomben. Nach gut 15 Minuten Unterbrechung verschoss dann Marokkos Brahim Diaz den Strafstoß.
Marokko hatte Einspruch gegen die Wertung des Spiels eingelegt, weil die senegalesischen Spieler aus Protest gegen zwei Schiedsrichter-Entscheidungen den Platz verlassen hatten. Dieser wurde Ende Januar zunächst abgelehnt.
Doch Marokko ging in Berufung - und bekam nun doch noch den Titel zugesprochen.