Bochum bleibt in bochum ungeschlagen – hitzige auseinandersetzung prägt sieg gegen kaiserslautern
Bochum hat zum siebten Mal in Folge einen Heimsieg errungen und bleibt damit in der eigenen Liga ungeschlagen. Doch der 3:2-Sieg gegen den 1. FC Kaiserslautern war alles andere als unproblematisch. Eine Rudelbildung kurz vor dem 2:0-Treffer sorgte für einen emotionalen Höhepunkt und wirft Fragen nach der Nervenstärke der Gäste auf.

Rudelbildung sorgt für aufsehen und diskussionen
Die Partie begann turbulent. Nach einer Verletzungspause von FCK-Spieler Paul Joly spielte Kaiserslautern den Ball absichtlich ins Aus. Bochums Oliver Olsen führte einen Einwurf aus, woraufhin FCK-Stürmer Norman Bassette ihn schubste. Es folgte eine massive Auseinandersetzung zwischen Spielern beider Mannschaften – mit gelben Karten für Bassette, Callum Marshall und Kenny Prince Redondo.
„Von dem Moment an war das Stadion sofort auf Temperatur und wir machen es unnötig hektisch“, analysierte FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen später bei Sky. Der Ausgleichstreffer von Philipp Hofmann (69.) brachte Bochum den Sieg. Zuvor hatte Marlon Ritter (66.) die Gastgeber in Führung gebracht.
Für Bochums Stürmer Philipp Hofmann war die Rudelbildung eine Art Katalysator: „Ich finde, die Rudelbildung war noch einmal ein bisschen eine Zündung für uns.“ Die Energie im Stadion habe sich verändert, und das habe sich im Spielgeschehen widerspiegelt.
Trainer Carsten Rump zeigte
Verständnis für die Emotionen der Spieler, betonte aber, dass die Mannschaft alles gegeben habe. „Die Jungs haben alles herausgehauen und waren danach stehend k.o.“Mit dem Sieg verkürzt der VfL Bochum den Rückstand auf den 16. Platz auf sieben Punkte. Der 25. Spieltag wird der VfL auf Tabellenzweiter Platz abschließen. Am kommenden Samstag erwartet Bochum Hertha BSC, während Kaiserslautern ein Derby gegen den Karlsruher SC awaits. Es bleibt abzuwarten, ob es bei diesem Spiel erneut zu hitzigen Auseinandersetzungen kommt.