Biathlon-drama in kontiolahti: kirkeeide verpasst sieg nach sträklicher strafe

Kontiolahti – Ein Tag, den Maren Kirkeeide so schnell nicht vergessen wird. Die Sprint-Olympiasiegerin erlebte beim Massenstart eine bittere P//ause, die sie letztlich auf den 28. Platz verwies, obwohl sie im Sprint siegreich war.

Kirkeeide verliert podiumsplatz durch vergessene strafrunde

Kirkeeide verliert podiumsplatz durch vergessene strafrunde

Die Norwegerin, die als Favoritin in Kontiolahti antrat, kassierte nicht nur mehrere Fehlversuche im Schießstand, sondern vergaß auch die obligatorische Strafrunde. Die Konsequenz: Zwei Minuten Strafe und ein enttäuschender 28. Platz hinter Julia Simon, die das Rennen gewann. 30 Athletinnen nahmen an dem Rennen teil.

Rennleiter Borut Nunar bestätigte, dass die ausgelassene Strafrunde die Ursache für die Zeitstrafe war. „Das ist ein klassischer Fehler, der gelegentlich vorkommt“, erklärte er gegenüber dem norwegischen Sender NRK. Experte Ola Lunde kommentierte live im TV: „Ein kleiner Anfängerfehler, bitter, aber so ist das eben.“

Kirkeeide selbst nahm den Fehler mit Humor. „Ich dachte, eine Strafrunde würde reichen, also bin ich einfach wieder rausgegangen. Ich wollte wieder auf die Strecke. Ich hatte nicht vor, zwei Fehlschüsse zu machen“, sagte sie schmunzelnd im Interview mit TV 2. Erst später realisierte sie, dass sie die Runde ausgelassen hatte, als sie hörte, nur 30 Sekunden hinter dem Podium zu liegen. „Mir wurde klar, dass es so wenig war, weil ich eine Strafrunde ausgelassen hatte.“

Das Rennen hatte für Kirkeeide bereits holprig begonnen. Eine Kollision zwischen Vanessa Voigt und Lou Jeanmonnot, bei der Voigt versuchte, Kirkeeide auszuweichen, hatte die norwegische Athletin indirekt involviert. Bereits am Donnerstag war sie mit dem 61. Platz im Einzel nicht überzeugend. Viele Beobachter vermuten, dass die Olympiasiegerin nach ihren Erfolgen in Tokio einfach die Luft verliert.

Im Gesamtweltcup belegt Kirkeeide aktuell den sechsten Platz und hat kaum noch Chancen auf das Gelbe Trikot. Für sie wird es nun darum gehen, die Saison positiv abzuschließen und aus ihren Fehlern zu lernen. Die Norwegerin bleibt gelassen: „Habe keine Angst, zwei Fehlschüsse zu machen.“

Ein unglücklicher Tag für Maren Kirkeeide, der zeigt, dass selbst die besten Athleten anfällig für kleine Ausrutscher sind. Doch gerade diese Momente machen den Biathlon-Sport so spannend. Die Konkurrenz ist eng, und ein einziger Fehler kann den entscheidenden Unterschied machen.

Die verdiente Medaille blieb aus, aber die Erfahrung zählt. Und die Fans werden sie auch weiterhin auf ihrem Weg begleiten.