Bayer verabschiedet sich vom traum: arsenal zieht ins viertelfinale ein
Bayer Leverkusen muss nach einer enttäuschenden 0:2-Niederlage im Rückspiel der Champions League gegen den FC arsenal die Koffer packen. Trotz einer starken Leistung von Torwart Janis Blaswich reichte es gegen die dominierenden Londoner nicht für ein Wunder.
Der FC arsenal zeigte eine beeindruckende Dominanz und setzte die Werkself in der BayArena früh unter Druck. Blaswich war zwar der Fels in der Brandung, konnte aber die überlegene Offensive der Gunners nicht aufhalten.

Janis blaswich hält die null – aber es reicht nicht
Janis Blaswich war der sportliche Gewinn des Spiels. Der Torwart zeigte eine herausragende Leistung und parierte zehn Schüsse. Ohne ihn hätte die Partie deutlich höher ausgefallen. Doch auch seine Top-Leistung konnte die Defensivschwächen Leverkusens nicht ausgleichen.
Einzelkritik
Janis Blaswich: Der Torwart wuchs über sich hinaus und war in vielen Situationen unüberwindbar. Er zeigte einige Monsterparaden und verhinderte so eine noch größere Pleite. Seine Leistung war entscheidend, aber letztendlich nicht ausreichend.
Jarrell Quansah: Der Innenverteidiger leistete sich unnötige Fehler im Spielaufbau und war nicht so abgezockt wie noch im Hinspiel. In der zweiten Hälfte zeigte er jedoch verbesserte Leistungen und verhinderte einige gefährliche Kontersituationen.
Robert Andrich: Der defensive Mittelfeldspieler war stets präsent und kämpfte sich durch die Angriffe der Gunners. Er zeigte auch offensiv Akzente und schoss einen Distanzschuss. Seine Auswechslung wurde mit Jubel quittiert.
Edmond Tapsoba: Der Innenverteidiger zeigte eine ruhige und aufmerksame Leistung. Er war jedoch nicht immer rechtzeitig zur Stelle und ließ Raum für gefährliche Angriffe. Seine langen Bälle waren oft eher Befreiungsschläge als gezielte Zuspiel.
Aleix Garcia: Der Mittelfeldspieler zeigte zwei unterschiedliche Gesichter. Er war anfänglich unübersichtlich und leistete unnötige Ballverluste. Nach der Pause fand er jedoch wieder zu seiner Form zurück und stabilisierte das Mittelfeld.
Exequiel Palacios: Der Mittelfeldspieler wurde von der Wucht der arsenal-Offensive überrannt und konnte kaum Kontrolle im Mittelfeld erlangen. Seine Passquote war zwar hoch, aber er brachte kaum zündende Ideen.
Alejandro Grimaldo: Der Linksverteidiger hatte große Probleme mit Bukayo Saka und konnte sich kaum durchsetzen. In der zweiten Hälfte zeigte er mehr Offensivbemühungen, doch seine Flanke vor dem 0:2 war nicht gefährlich genug.
Ernest Poku: Der Rechtsverteidiger versuchte, über seine Seite Druck aufzubauen, war aber weitgehend blass. Seine Einwechslung von Montrell Culbreath brachte keine Veränderung.
Martin Terrier: Der Stürmer hatte in der ersten Halbzeit einige gute Aktionen, verlor aber nach der Pause an Einfluss und wurde ausgewechselt.
Ibrahim Maza: Der Stürmer war umtriebig, konnte aber kaum für Entlastung sorgen. Seine Abschlüsse verfehlten das Ziel.
Christian Kofane: Der Stürmer kämpfte sich immer wieder durch die Abwehr und half hinten aus. Er hatte eine gute Möglichkeit, aber sein Abschluss wurde von Raya gehalten.
Malik Tillman: Der Stürmer brachte frischen Wind, konnte aber keine entscheidenden Akzente setzen.
Montrell Culbreath: Der Youngster zeigte sich in der zweiten Halbzeit überfordert und ließ seinen Gegenspieler ziehen, was zum 0:2 führte. Er zeigte jedoch auch gute Räumungsläufe und hatte eine starke Rettungsaktion.
Patrik Schick: Der Stürmer kam spät und konnte keine entscheidende Wirkung erzielen.
Ezequiel Fernández: Der Mittelfeldspieler kam in den Schlussminuten, konnte aber nichts mehr ändern.
Fazit: Bayer Leverkusen verabschiedet sich bitter aus der Champions League. Trotz der starken Leistung von Janis Blaswich reichte es nicht gegen ein übermächtiges arsenal. Die Werkself muss sich nun auf die Bundesliga konzentrieren, wo sie sich gegen den Abstieg behaupten muss.