Bastian Schweinsteiger enthüllt Details aus seiner Karriere im „Phrasenmäher“-Podcast
Die 100. Folge des BILD-Podcasts „Phrasenmäher“ bietet Fußballfans ein besonderes Jubiläum: Bastian Schweinsteiger (39) spricht offen über prägende Momente seiner Karriere.
Schweinsteiger über Thomas Tuchel
Schweinsteiger äußerte sich beeindruckt von Thomas Tuchels Trainerqualitäten: „Es war schön, sich mal in Ruhe austauschen zu können. Thomas ist ein Trainer, der mich mit seinen Ideen beeindruckt. Wenn man sieht, wie die Vereine, für die er früher gearbeitet hat, heute dastehen – egal, ob es Dortmund, Paris oder Chelsea ist –, ist ein Unterschied zu erkennen und das zeichnet große Trainer aus. Ich traue ihm auf jeden Fall zu, beim FC Bayern eine Ära zu prägen.“ Er betonte Tuchels Fähigkeit, mit großen Spielerpersönlichkeiten umzugehen, wie er es bei PSG mit Mbappé und Neymar bewiesen habe, und hob hervor, wie Leroy Sané unter ihm bereit sei, auch defensiv zu arbeiten.

Zukünftige Pläne und die Nationalmannschaft
Aktuell als TV-Experte bei der ARD tätig, träumt Schweinsteiger davon, „in irgendeiner Funktion mit der Nationalmannschaft in der Zukunft diesen goldenen WM-Pokal wieder einmal in den Händen zu halten.“ Er schloss jedoch eine Nachfolge von Rudi Völler als DFB-Direktor nach der Heim-EM aus.

Anekdoten mit Louis van Gaal und Oliver Kahn
Schweinsteiger erinnerte sich an eine ungewöhnliche Situation mit Louis van Gaal bei Bayern: „Er wollte damit zum Ausdruck bringen, dass es für ihn auch nicht immer einfach ist, die erste Elf zu nominieren.“ Er schätzte van Gaals großes Herz und erzählte, wie der Trainer bei seinem Abschied von Bayern München und Manchester United Tränen in den Augen hatte.
Auch eine humorvolle Anekdote mit Oliver Kahn teilte Schweinsteiger: „Manchmal musste ich Olli auch ein bisschen Bargeld leihen, da schuldet er mir auch noch den ein oder anderen Euro.“
Die erste Begegnung mit Ana Ivanovic
Seine erste Begegnung mit Ana Ivanovic in New York sei ihm besonders in Erinnerung geblieben: „Ich war vor dem ersten Treffen nervöser als vor dem WM-Finale.“ Er und sein Freund Steffen Hamann hatten dafür sogar ein Codewort ausgemacht.