Basketball-sensation: kharchenkov und die arizona wildcats im final four!
Ein 19-jähriges deutsche Basketball-Talent hat den Weg ins Final Four der prestigeträchtigen NCAA-Meisterschaften geebnet. Die Arizona Wildcats besiegten die Purdue mit 79:64 und schreiben damit Geschichte – zum ersten Mal seit 2014 könnte ein Deutscher den Titel holen.
Kharchenkov glänzt im viertelfinale
Ivan Kharchenkov, der ehemalige Spieler der Bayern München, zeigte eine beeindruckende Leistung. Er steuerte 18 Punkte (7 von 11 Würfen) und acht Rebounds bei. Die Wildcats lagen zur Halbzeit mit 30:38 zurück, drehten die Partie aber in der zweiten Hälfte deutlich. Koa Peat wurde mit 20 Punkten zum Topscorer.
Die Chance auf den Titel ist nun größer denn je. Im Halbfinale empfangen die Wildcats entweder die Michigan Wolverines, in deren Reihen Malick Kordel spielt, oder die Tennessee Volunteers. Der letzte deutsche NCAA-Champion war Niels Giffey, der 2012 mit dem UConn den Titel gewann. Weitere deutsche NCAA-Champions sind Henrik Rödl, Christian Ast und Magnus Pelkowski.

Auch die damen sind im rennen
Auch bei den Frauen gibt es Aufregung. Clara Bielefeld (18) steht mit den TCU im Viertelfinale. Allerdings kam die Nationalspielerin in dem 79:69-Sieg gegen Virginia nicht zum Einsatz. Bielefeld gilt als Top-Kandidatin für die bevorstehende Weltmeisterschaft in Berlin im September.
Keaton Wagler führte die Illinois mit 25 Punkten ins Halbfinale. Das Spiel in Bielefeld war ebenfalls ein Viertelfinal-Duell. Die Leistung von Kharchenkov ist ein Beweis für die wachsende Bedeutung deutscher Basketballtalente auf internationaler Ebene. Diese Entwicklung wird die deutsche Basketballszene nachhaltig prägen.