Aubin verschwindet: bern holt deutsche eishockey-power
Ein Schock für die National League: Der 51-jährige Trainer Serge Aubin, der zuletzt mit den Eisbären Berlin einen beeindruckenden Dreifachpack feierte, wechselt überraschend zum SC Bern. Die Schweizer Zeitung Sport Bild berichtet, dass die Berner die Empfehlung des deutschen Meisters mit dem Zürcher ZSC Lions entfachten Champions mitinszenieren.
Plötzlicher wechsel nach bern
Die Eskalation in Bern ist kein Zufall. Aubin, dessen Vertrag in Berlin bis 2028 galt, ließ sich von der Aussicht auf eine Rückkehr in die Liga verführen – und von der Möglichkeit, seine Erfolge aus der Schweiz zu wiederholen. Es ist ein klares Signal, dass Bern nach einer erfahrenen Führungspersönlichkeit sucht, um den sportlichen Tiefpunkt zu überwinden.
Die Eisbären Berlin müssen nun mit einem schweren Verlust rechnen. Aubins Spielstil, geprägt von extremem Tempo und aggressiverem Forechecking, hat die DEL maßgeblich beeinflusst. Doch der Wechsel nach Bern ist mehr als nur ein taktischer Schachzug. Es ist eine persönliche Wiedergutmachung für Aubin, der 2019 in Zürich die Segel wenden musste – nicht wegen mangelnder Erfolge, sondern wegen einer kurzsichtigen Entscheidung der Vereinsführung.

Die zsc-lion-entscheidung
Die Geschichte des Verschieβens von Aubin in Zürich ist bizarr. Die Lions, damals auf der Suche nach einem Trainer, der die Mannschaft in neue Sphären führen könnte, entschieden sich für Arno Del Curto. Diese Entscheidung, die heute als Fehler erscheint, ermöglichte nun Aubins überraschenden Wechsel nach Bern. Ein unerwartetes Puzzleteil in der Schweizer Eishockey-Szene.

Berns neue hoffnung
Der SC Bern hat mit Serge Aubin einen Trainer verpflichtet, der in den letzten Jahren das europäische Eishockey maßgeblich geprägt hat. Der wechsel kommt durchaus überraschend, da Aubin in Berlin ursprünglich noch einen langfristigen Vertrag bis 2028 besaß. Doch der Ruf aus Bern und die Aussicht, die Scharte aus seiner ersten Schweiz-Station auszuwetzen, gaben offenbar den Ausschlag. Es bleibt abzuwarten, ob Aubin in Bern den Erfolg wiederfinden kann. Die Fans in Bern hoffen jedoch auf eine neue Ära, in der die Mannschaft wieder an die Spitze zurückkehren kann.
Pokel und Fleming kehren aus der DEL zurück – und bringen ihre Erfahrung mit. Die Frage ist: Kann Aubin diese Expertise nutzen, um den SC Bern zu neuem Glanz zu verhelfen? Die nächsten Monate werden zeigen, ob der Wechsel ein Volltreffer wird oder ob Bern erneut mit sportlichen Rückschlägen zu kämpfen hat.