Preußen münster abstiegsgefahr: bittere niederlage gegen magdeburg – trainerzukunft ungewiss
Preußen Münster rutschte nach der 1:3-Heimniederlage gegen den SV Magdeburg auf den 18. Platz in der 2. Bundesliga ab. Die Lage spitzt sich für den Aufsteiger zu, nur sieben Spieltage vor Saisonende.
Kapitän hendrix beklagt wiederholte elfmeter-entscheidungen
„Es ist extrem bitter“, kommentierte Kapitän Jorrit Hendrix am Sky-Mikrofon den verpassten Führungstreffer in der 44. Minute, der aufgrund eines VAR-Einsatzes nicht gewertet wurde. Kurz darauf gab es einen umstrittenen Elfmeter für Magdeburg, der den Ton des Spiels bestimmte. „Das ist schon das dritte oder vierte Mal, dass wir so einen einfachen Elfmeter gegen uns bekommen. Und dann stehen wir am Ende wie jede Woche wieder mit der gleichen Scheiße da.“
Der eingewwechslte Mateusz Zukowski verwandelte den Elfmeter zum 1:0 für den FCM, von dem Münster sich nicht mehr erholte. Zukowski betonte: „Wir müssen uns verbessern, wenn wir in dieser Liga bestehen wollen.“

Interimstrainer schulze-marmeling offen über seine zukunft
Die erste Partie unter Interimstrainer Kieran Schulze-Marmeling, der nach der 0:6-Pleite in Dresden für Alexander Ende übernahm, endete enttäuschend. Schulze-Marmeling ließ offen, ob er den Trainerposten bis zum Saisonende bekleiden möchte. „Mein Traum ist sowieso nicht wichtig“, sagte er. „Im Moment sehe ich mich eher als Diener des Vereins. Die Situation erfordert Gespräche.“
Trotz der prekären Lage glaubt sowohl Schulze-Marmeling als auch Kapitän Hendrix an die Mannschaft. Hendrix betonte die gute Zusammenarbeit in der Kabine und den hohen Einsatz der Spieler. „Das müssen wir so weitermachen. Wir dürfen niemals aufgeben.“
Vor den letzten fünf Spielen, in denen Münster auf vier Duelle gegen Mannschaften aus der Top 5 trifft, stehen wichtige direkte Duelle in Kiel und gegen den SpVgg Greuther Fürth bevor. Die Frage, wer die Mannschaft dort auf der Seitenlinie betreuen wird, bleibt offen.
Die Situation in Münster ist ernst. Die Mannschaft muss sich in den verbleibenden Spielen beweisen, um den Klassenerhalt zu schaffen – und das mit einem Trainerwechsel im Raum. Es ist eine Zerreißprobe für den Verein, die nun alle Kräfte mobilisieren muss.
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