Wagner reflektiert auf seine zeit bei augsburg

Ex-Bundesligatrainer Sandro Wagner hat sich in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung über seine Station bei FC Augsburg retrospektiv geäußert. Der 38-Jährige, der nach nur drei Siegen in zwölf Ligaspielen im Dezember entlassen wurde, zieht positive Lehren aus seiner Erfahrung.

Wagner will lernen von seiner zeit in augsburg

Wagner will lernen von seiner zeit in augsburg

„Das war nie meine Absicht, überstrahlt zu sein“, betonte Wagner. Er räumte ein, bei ein oder zwei Aussagen in seiner Amtszeit „vergaloppiniert“ zu haben. Als Beispiel nannte er sein Interview nach der Niederlage gegen den FC Bayern (2:3), in dem er betont hatte, dass der FCA nicht „weniger Qualität“ als der Rekordmeister besitze.

Der ehemalige Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft lobte seinen Münchner Kollegen Vincent Kompany als „großes Vorbild“ in der Kommunikation nach außen. „Sich nicht angreifbar zu machen, beherrscht kaum einer so gut wie er“, sagte Wagner.

Wagner betonte, dass er nun „wieder heiß“ sei und bereit, wieder als Trainer zu arbeiten, wenn die Gelegenheit sich bietet. Es gebe jedoch Bedingungen, die er als Trainer und als Person erfüllen müsse: „Wo das gesamte Umfeld offen für Veränderungen ist, alle Leute richtig Bock draufhaben.“

Wagners Exklusiv-Interview in der Süddeutschen Zeitung kann ab dem 25. April digital abgerufen werden.