Handball-trainer in der brandzone: spanische experten halten sich in katar auf

Doha ist ein Brennpunkt. Während die Spannungen zwischen dem Iran und Saudi-Arabien weiter eskalieren, befinden sich mehrere spanische Handballtrainer in der pulsierenden, aber zunehmend angespannten Hauptstadt Katars. Unter ihnen sind bekannte Namen wie Valero Rivera, Ambros Martin und Inaki Aniz, die ihre Arbeit unter extrem ungewöhnlichen Umständen fortsetzen.

Angespannte lage in katar: luftraum gesperrt, wettbewerbe ausgesetzt

Angespannte lage in katar: luftraum gesperrt, wettbewerbe ausgesetzt

Wie die spanische Sportzeitung Marca berichtet, haben sich die Trainer in Doha niedergelassen, während Julian Ruiz in Saudi-Arabien arbeitet. Rivera, der seit August 2025 die katareische Nationalmannschaft betreut, berichtete gegenüber Marca, dass es ihm „den Umständen entsprechend gut gehe, aber er etwas besorgt“ sei. Diese Besorgnis teilt Ambros Martin, Trainer des Al-Duhail SC, der von einer „angespannten Stimmung“ spricht, die trotz der alltäglichen Abläufe herrscht. Der Luftraum ist gesperrt, Reisen sind unmöglich und alle Sportwettbewerbe wurden ausgesetzt.

„Was für ein Leben!“, kommentierte Inaki Aniz die Situation, während Jesús Rivilla, der für die katareische Nationalmannschaft tätig ist, betonte, dass es ihm gut gehe und er ruhig bleibe. Er befinde sich glücklicherweise nicht in der Nähe der angegriffenen Zonen.

In Saudi-Arabien scheint die Lage bislang ruhiger zu sein. Ruiz berichtet von einer normalen Situation, ohne Absagen von Wettbewerben. Doch die Präsenz spanischer Trainer in der Region unterstreicht die ungewisse Lage und die Auswirkungen des geopolitischen Konflikts auf den internationalen Sport.

Die Situation ist volatil. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie sich die Lage weiterentwickelt und welche Auswirkungen sie auf den Handball in der Region haben wird. Die Trainer stehen im Abwarten, während sich die Welt auf die Eskalation im Nahen Osten konzentriert.