Andrejewa feiert french-open-sieg – pläne für wimbledon schon in der schwebe
Maja Chwalinska verliert vor der jungen Russin – Andrejewa blickt bereits auf Wimbledon.
Die 19-jährige überzeugt mit dominanz: 6:3, 6:2 gegen chwalinska
Paris, 7. Juni 2026 – Mirra Andrejewa hat sich sensationell den Titelgewinn bei den French Open geholt. Die 19-jährige Russin dominierte das Finale über die polnische Qualifikantin Maja Chwalinska mühelos und feierte ihren ersten Grand-Slam-Titel. Ein beeindruckender Sieg, der ihre Ambitionen im internationalen Tennis unmissverständlich unterstreicht.
Kaum hatte sie die silberne Suzanne Lenglen Trophäe in den Händen, brannte bereits der Ehrgeiz nach dem nächsten Erfolg. „Das macht schon süchtig, diese Sache“, gestand Andrejewa nach dem Match, ihre Augen voller Begeisterung. Die junge Sportlerin plant bereits die Vorbereitung für Wimbledon. „Ich denke schon darüber nach, wie ich mich auf die Rasenturniere vorbereiten kann, wie ich diese Spiele angehen werde.“

Martinez: „ein ganz besonderer moment“
Ein entscheidender Faktor für den Erfolg war die Unterstützung ihrer spanischen Trainerin, Conchita Martínez, die vor 22 Jahren selbst in Wimbledon siegreich war. „Es ist etwas ganz Besonderes, meinen ersten Grand-Slam-Titel mit ihr zu teilen. Wir haben viel zusammen gearbeitet, sowohl auf als auch neben dem Platz“, erklärte Andrejewa. Die beiden haben gemeinsam Höhen und Tiefen erlebt, doch der Sieg in Paris war eine wohlverdiente Belohnung. Martinez’ Stolz war unverkennbar.
Auch Maria Scharapowa, die 2014 ihren eigenen Grand-Slam-Titel am Bois de Boulogne gewann, gratulierte ihrer Nachfolgerin herzlich. „Stolz auf dich“, schrieb sie auf Instagram. „Die Feier sagt alles. Aufgeregt, aber nicht zufrieden. Das Zeichen eines Champions.“ Andrejewa, die sich voraussichtlich in den kommenden Monaten in die Top 6 der Weltrangliste katapultieren wird, scheint den Weg zum ganz oben zu gehen.

Ein gefühl, das man nicht beschreiben kann
„Ich würde sagen, das Gefühl im echten Leben ist viel besser als in den Träumen“, betonte die junge Tennisspielerin. „Es ist einfach ein tolles Gefühl, diese Trophäe anzuschauen und zu begreifen, dass das tatsächlich wahr ist und dass ich mich als Grand-Slam-Siegerin bezeichnen kann.“ Ein Moment, der ihre Karriere nachhaltig prägen wird. Und mit dem Blick auf Wimbledon, ist der nächste große Schritt bereits in Sicht.