geschaft

Yan Diomandé wechselt von RB Leipzig zu Real Madrid

Der ivorische Nationalspieler Yan Diomandé verlässt RB Leipzig und schließt sich Real Madrid an. Beide Klubs bestätigten den Wechsel am Donnerstagnachmittag per Pressemitteilung.

Diomande bleibt dem RB-Kosmos erhalten

In der Mitteilung auf der vereinseigenen Webseite schrieb Leipzig nämlich: „Auch nach seinem Weggang von RB Leipzig wird Yan Red Bull als Athlet verbunden bleiben.“

Red Bull: Diomande auf den Spuren von Neymar und Alphonso Davies

Der 19-jährige Nationalspieler der Elfenbeinküste reiht sich damit in eine elitäre Riege ein: Bereits Neymar, der spanische Flügelspieler Nico Williams, Alphonso Davies vom FC Bayern oder Xavi Simons zählen zu den RB-Markenathleten.

Auch aus dem aktuellen Kader von Real Madrid steht ein Spieler bei RB unter Vertrag: der Brasilianer Endrick.

Der neue deutsche Bundestrainer Jürgen Klopp war zuvor aus dem RB-Kosmos ausgeschieden. Nach seinem Wechsel zum DFB spendet dieser eine Million Euro an die RB-nahe Stiftung ‚Wings for Life‘ und trägt zusätzlich bis 2030 drei Länderspiele in Leipzig aus, Klopp bleibt jedoch kein Markenbotschafter.

Diomande freut sich auf RB-Wiedersehen

Diomande freut sich auf RB-Wiedersehen

Diomande brachte die Zuneigung zu seinem Ex-Klub, der zum Sport-Imperium des Getränkekonzerns gehört, auch in der Mitteilung zum Ausdruck: „Sie haben mir das Vertrauen geschenkt und mir die Chance gegeben, mich auf höchstem Niveau zu beweisen. Ohne RB Leipzig wäre all das nicht möglich gewesen, und dafür werde ich immer dankbar sein.“

Darüber hinaus gab er zu Protokoll, dass er sich bereits auf ein Wiedersehen freue: „Dieser Klub wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben, und ich werde die Entwicklung von RB weiterhin aufmerksam verfolgen. Wer weiß? Vielleicht sehen wir uns ja bald in der Champions League wieder. Danke für alles.”

Diomande ist der teuerste Abgang in der Leipziger Klubgeschichte: Real soll eine garantierte Ablöse von 125 Millionen Euro zahlen, das Gesamtpaket könnte durch etwaige Bonuszahlungen sogar auf bis zu 140 Millionen Euro anwachsen.