Sion im umbruch: constantin hält an racioppi fest – und verrät seine geheimwaffe
Christian Constantin, der umstrittene Präsident des FC Sion, hat seine Pläne für den Verein bekannt gegeben: Kontinuität in der Mannschaft, gezielte Verstärkungen und eine klare Haltung zu Schlüsselspielern. Der Schweizer Traditionsverein steht vor einer entscheidenden Phase, und Constantin scheint die Richtung vorgeben zu wollen.
Racioppi bleibt der unumstrittene held – millionen-angebote werden ignoriert
Ein klares Bekenntnis zur Strategie des Präsidenten zeigt sich bei Anthony Racioppi, der Genfer gilt als einer der besten Keeper der Liga. Interesse aus Basel, aber Constantin ist unnachgiebig: „Anthony hat sich im Wallis voll entfaltet. Er ist einfach gemacht für diese Region. Nein, er steht nicht zum Verkauf! Selbst ein Angebot von zehn Millionen Franken wird keine Veränderung bewirken.“

Neuzugänge im fokus – diack und boteli bleiben schlüssel
Während Racioppi feststeht, konzentriert sich Constantin auf den Kaderumbau. Die Kontinuität in der Defensive mit Baltazar und Kabacalman wird beibehalten, allerdings mit einer klaren Notwendigkeit für Verstärkung im Mittelfeld – Lamine Diack wechselt. Donat Rrudhani soll die Lücke füllen, der Schweizer durchaus in der Lage ist, eine wichtige Rolle zu spielen. Im Sturmzentrum bleibt Winsley Boteli, ausgeliehen von Gladbach, eine Priorität. „Er hat ein enormes Potenzial und ist ein Naturtorschütze“, betont Constantin und kündigt an: „Wir werden alles daran setzen, ihn in Sion zu halten.“

Verpflichtungen und abschiede – ein komplexes puzzle
Die Suche nach Verstärkungen im Mittelfeld und Angriff wird intensiviert. Neben Boteli werden auch Ilyas Chouaref, Franck Surdez und Benjamin Kololli weiterhin für die Offensive sorgen. Zigi und Okoroji bleiben wichtige Bestandteile der Mannschaft, werden aber nicht ungestraft für ihre Fehler büßen. Die Herausforderung für Constantin besteht darin, ein Gleichgewicht zwischen Erfahrung und jungem Talent zu finden – und gleichzeitig die finanzielle Situation des Vereins im Auge zu behalten. Das FC Sion wird also alles daransetzen, auch in Zukunft für Furore zu sorgen.”n