Wolfsburgs trainerjob in gefahr: nach 0:4 gegen stuttgart droht der rauswurf

Die sportliche Misere des VfL Wolfsburg spitzt sich zu. Nach der deutlichen 0:4-Pleite gegen den VfB Stuttgart steht die Zukunft von Trainer Daniel Bauer in Frage. Trotz der prekären Lage scheint der Verein jedoch noch nicht den Hebel umzulegen.

Bauer erhält job-endspiel gegen den hsv

Bauer erhält job-endspiel gegen den hsv

Wie die Kicker und Bild am Montag berichteten, bleibt Daniel Bauer nach dem desolaten Auftritt in Stuttgart offenbar im Amt – zumindest vorerst. Allerdings steht am Samstag gegen den Hamburger SV ein entscheidendes Spiel an. Sollte das Team unter Bauer unterliegen, könnte dies das Ende seiner Amtszeit bedeuten. Auch Sportgeschäftsführer Peter Christiansen soll von dieser Entwicklung betroffen sein.

Unter Bauer, der erst im November die Nachfolge von Paul Simonis antrat, kassierten die Wölfe in 14 Spielen bereits acht Niederlagen. Seit sieben Partien fehlt ein Sieg, eine Saisonleistung, die seit dem Aufstieg 1997 nicht mehr so schlecht war. Der VfL kämpft als Tabellen-17. mit dem Abstieg aus der Bundesliga.

Als mögliche Nachfolger werden bereits bekannte Namen gehandelt: Ex-Trainer Dieter Hecking, Bruno Labbadia, Thomas Reis oder Friedhelm Funkel. Doch die Probleme in Wolfsburg scheinen tiefer zu liegen als nur sportlicher Natur. Nach dem Spiel in Stuttgart sprach Bauer von internen Schwierigkeiten und einer mangelnden Klubkultur. „Wir müssen viele Strukturen ändern, die Atmosphäre im Verein ist aktuell nicht bundesligatauglich. Wir brauchen ein anderes Mindset in der gesamten Struktur“, erklärte der Coach am Sonntag.

Die Entscheidung über Bauers Zukunft dürfte die kommenden Tage maßgeblich prägen. Ein Sieg gegen den HSV wäre ein Lichtblick, doch eine weitere Niederlage könnte das Aus für den 43-Jährigen bedeuten. Die Fans und Verantwortlichen stehen vor einer schwierigen Entscheidung.