Verstappen über zukunft: formel 1 verliert den reiz – abgang nicht mehr ausgeschlossen
Suzuka – Max Verstappen hat die Formel 1 in Frage gestellt. Nach seinem enttäuschenden achten Platz beim Großen Preis von Japan deutete der Red-Bull-Pilot an, dass er seine Zukunft in der Königsklasse nicht mehr sieht. Eine überraschende Äußerung, die für Aufsehen sorgt.

„Ich habe keinen spaß mehr an der sache“: verstappen zieht schlussstrich
Der viermalige Weltmeister gab in einem Interview mit BBC Radio 5 Live zu, dass ihm die Formel 1 zunehmend die Freude bereitet. "Ich denke über alles hier im Fahrerlager nach," sagte Verstappen und signalisierte damit, dass ein Rücktritt am Ende der Saison nicht ausgeschlossen sei. Die Kritik an der neuen Formel 1, insbesondere an den Hybridmotoren und dem hohen Elektroanteil, ist bekannt. Verstappen bezeichnete die neue Generation von Autos bereits zuvor als "Witz", auch wenn sein Red Bull in Japan nicht die schnellste war.
Besonders frustriert den Niederländer die Energieeffizienz der Fahrzeuge. Die ständige Notwendigkeit, Energie zu sparen und dadurch Positionskämpfe zu behindern, empfindet er als unbefriedigend. "Hier kannst du zwar überholen, aber dann hast du für die nächste Gerade keinen Akku mehr," so Verstappen im Hinblick auf sein Duell mit Pierre Gasly von Alpine. Diese Erfahrung verdeutlicht die zunehmende Problematik der Energieverwaltung.
Auch sein Vater, Jos Verstappen, hatte bereits zuvor die Möglichkeit eines Motivationsverlusts seines Sohnes angedeutet. "Ich möchte hier sein, um Spaß zu haben, eine tolle Zeit zu verbringen und mich zu amüsieren," sagte Jos Verstappen dem niederländischen "Telegraaf". "Im Moment ist das aber nicht der Fall."