Tag der offenen Tore unter der Wartburg!
Der thsv eisenach verlor in der daikin-handball-bundesliga gegen die sg flensburg-handewitt mit 32:38 (20:23). es war eines der torreichsten spiele dieser saison.
Da an der Spitze liegt mit 75 Buden das Duell zwischen Leipzig und Kiel am fünften Spieltag, das der THW 41:34 gewann.
Wie vergesslich die Fanseele ist, zeigte sich kurz vor Spielbeginn. Da wurde der Neu-Flensburger Marko Grgić noch einmal offiziell vom ThSV verabschiedet. Für ihn gab's stehende Ovationen vom Eisenacher Anhang - obwohl er sich doch im Sommer so unschön Richtung Norden weggeekelt hat.
Foto: BILDSchwamm drüber, zum Spiel: Da übernahmen die Gäste sofort das Kommando. Die Eisenacher 1:0-Führung hielt nur kurz, Flensburg drehte auf, führte nach fünf Minuten 6:2, nach einer Viertelstunde sogar 14:8. Von Müdigkeit nach dem 32:30-Europacupsieg am Dienstag gegen Saint-Raphael Var war nichts zu spüren.
Flensburg verpennt klare Führung binnen fünf MinutenBis zur 25. Minute hielten die Flensburger das Tempo hoch, führten 20:13 und ließen nichts anbrennen. Dann aber verloren sie den Faden. Eisenach verkürzte mit einem 3:0-Lauf binnen einer Minute auf 16:20. SG-Coach Ales Pajovic drückte den Auszeit-Buzzer, um die Eisenacher Fahrt zu stoppen. Das ging richtig schief. Flensburg war plötzlich völlig von der Rolle, der ThSV verkürzte bis zur Pause auf 20:23.
Nach dem Seitenwechsel blieb es ein offenes Spiel. Eisenach kam zwischenzeitlich sogar auf zwei Tore heran, als Peter Walz zum 29:31 verkürzte (51.). Danach aber verließen die Thüringer die Kräfte, Bundesliga-Spitzenreiter Flensburg schaltete einen Gang nach oben und gewann 38:32.