SSC Neapel unterliegt PSV Eindhoven 2:6 in der Champions League
Schwere niederlage für ssc neapel
Der SSC Neapel hat in der Champions League eine herbe Niederlage gegen PSV Eindhoven erlitten. Das Spiel endete mit einem klaren 2:6. Dies war mehr als nur eine Niederlage für die stolzen Süditaliener. Nach der Pleite trat der Trainer Antonio Conte vor die Presse und kritisierte seinen eigenen Klub.
Conte kritisiert die mannschaft
Antonio Conte, der ehemalige Nationaltrainer Italiens, versuchte, das Debakel zu erklären. Er sagte: "Letztes Jahr haben wir eine außergewöhnliche Saison gespielt. Alle sind über ihre Grenzen gegangen. Dieses Jahr fehlt uns mit so vielen Spielen und so vielen Neuzugängen das Gleichgewicht."
Fehler im transferfenster
Conte ging noch weiter und kritisierte die vielen Neuzugänge: "Neun neue Spieler waren zu viel. Das war ein Fehler im Transferfenster."
Mangelnde moral und chemie
Conte vermisst insbesondere den Willen und die Moral seiner Stars aus der vergangenen Saison. Er forderte: "Wir müssen die Chemie von letztem Jahr irgendwie wiederfinden. Wir müssen uns wieder demütig zeigen – ich sage das schon länger."
Kritik an den spielern
Der Coach knöpfte sich seine Spieler vor: "In Neapel werden zu viele Dinge schöngeredet. Sowohl die alten als auch die neuen Spieler müssen mehr leisten. Wenn wir etwas aufbauen wollen, das Neapel stolz macht, müssen wir wieder dahin zurückkehren, wo nur das Wohl des Vereins zählt. Es zählt nicht das Ego des Einzelnen, sondern nur das Wohl der Mannschaft."
Noa lang kritisiert mangelnde spielzeit
Der Neuzugang Noa Lang, der erst im Sommer für rund 25 Millionen Euro von PSV nach Neapel gewechselt war, kritisierte seine mangelnde Spielzeit. Er sagte: "Ich sage lieber nichts über meine Situation, ich muss mir ein bisschen auf die Zunge beißen. Ich weiß nicht, was ich noch tun soll, um zu spielen, aber ich habe keine andere Wahl, als es zu akzeptieren, weil ich hier einen Vertrag unterschrieben habe."
Conte verteidigt seine entscheidungen
Die Antwort von Conte kam postwendend und wieder sehr deutlich: "Lang hat die gesamte Vorbereitung mit uns absolviert und einige Spiele gemacht, aber er war nie in der Startelf. Ich wiederhole: Wir müssen über die Mannschaft sprechen und nicht über Einzelne, sonst wäre das schädlich. Noa muss arbeiten, und er wird auf den Platz gehen, wenn ich es entscheide. Sonst bleibt er auf der Bank."