SPORT BILD: Hartung über den Umzug des Sports ins Kanzleramt und die Zukunft der Sporthilfe
Umzug des sports ins kanzleramt
Der Sport ist innerhalb der Bundesregierung vom Innenministerium ins Bundeskanzleramt umgezogen. Max Hartung, Vorstandssprecher der Sporthilfe, hat bisher keinen direkten Kontakt zu Friedrich Merz, dem neuen Kanzlerkandidaten der Union. Er hofft jedoch, dass Merz zum Ball des Sports am 21. Februar in Frankfurt kommt, um geförderte Sportlerinnen und Sportler kennenzulernen.
Erste ansprechpartnerin
Die erste Ansprechpartnerin für die Sporthilfe ist Frau Dr. Schenderlein, Staatsministerin für Sport. Sie und ihr Team haben einen vollständigen Fokus auf Sport und Ehrenamt.
Schwierigkeiten für athleten
Max Hartung betont, dass es für Sportler schwieriger geworden ist, sich auf den Sport zu konzentrieren. Die Grundförderung durch die Sporthilfe reicht in Großstädten oft nicht aus. Eine echte Alternative zur Förderung durch Bundeswehr, Bundespolizei oder Zoll fehlt.
Erkennung und aufmerksamkeit
Früher gab es mehr absolute Sporthelden, die jeder in Deutschland kannte. Heute erreichen selbst erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler nicht mehr dieselbe Bekanntheit. Die Sporthilfe hofft, dass sie mehr in den Fokus rücken, weil sie tolle Vorbilder sind.
Finanzierung und projekte
Die Sporthilfe erhält vom Bund 2025 und 2026 je elf Millionen Euro. Max Hartung wünscht sich eine Erhöhung der Grundförderung und zusätzliche Mittel für Sportarten wie Flag Football, Lacrosse, Baseball, Softball und Squash.
Steuerliche behandlung der olympia-prämien
Die Bundesregierung plant, die Olympia-Prämien steuerfrei zu stellen. Max Hartung hofft, dass dies umgesetzt wird, um ein Signal der Wertschätzung zu setzen.
Erhöhung der prämien
Die Prämien für Olympia-Medaillen sind seit 2014 gleich geblieben. Max Hartung wünscht sich eine Erhöhung, aber das Budget macht es schwierig.