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Schwedische Nationalmannschaft in der Krise: Trainer Tomasson unter Druck

Top-stars im kader

Eine solche Offensive würde sich eigentlich jeder Trainer wünschen: Da ist zum einen Alexander Isak (26), vergangene Saison 27 Tore für Newcastle, im Sommer 145-Mio.-Wechsel zu England-Meister Liverpool. Dazu Viktor Gyökeres (27), in zwei Jahren bei Sporting 125 Tor-Beteiligungen in 102 Spielen, im Sommer 65,8-Mio-Wechsel zum englischen Vize-Meister FC Arsenal. Zwei der besten Stürmer der Welt. Dazu verfügt die schwedische Nationalmannschaft über Stars wie Victor Lindelöf (31, Aston Villa, lange bei Manchester United), Isak Hien (26, Atalanta Bergamo), Lucas Bergvall (19, Tottenham Hotspur), Roony Bardghji (19, FC Barcelona) oder Frankfurts Hugo Larsson.

Ärger mit den behörden: messis ibiza-villa droht abriss!

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Kurzum: Top-Stars, mit denen es eigentlich möglich sein müsste, eine Mannschaft zu formen, die allerhöchsten Ansprüchen gewachsen ist. Die Realität ist: Die Schweden stehen nach vier Spielen mit einem Punkt und 2:7 Toren am Ende ihrer WM-Quali-Gruppe, jüngst gab es eine 0:1-Heimniederlage gegen den Kosovo. Zum dritten Mal in Folge blieb die Top-Offensive torlos, trotz 12:0 Eckbällen sowie deutlich mehr Ballbesitz und Torschüssen.

Ein brutaler absturz!

Ein brutaler absturz!

Beim „Aftonbladet“ sprach man nach den vorherigen Niederlagen in der WM-Qualifikation von einem „neuen Fiasko“ und einer „Nationalmannschaft im freien Fall“.

Kritik am trainer

Kritik am trainer

Und die Kritik am dänischen Trainer Jon Dahl Tomasson wird immer lauter. „Das war ein schreckliches Ergebnis heute. Das tötet uns. Wir lassen einfache Tore zu und wir haben auch vergessen, wie man Tore schießt“, sagte der frühere Stürmer des VfB Stuttgart. Eine gute Erklärung dafür habe er nicht. Er glaube jedoch weiterhin, dass seine Spielideen die richtigen für das Team seien.

Fans und experten fordern rücktritt

Fans und experten fordern rücktritt

Fans und Experten sind mehrheitlich anderer Meinung. Niemals sei man weiter von der Qualifikation für eine Endrunde entfernt gewesen, monierte Niva. Wie mehrere weitere Fußballexperten sprach er sich für den sofortigen Rücktritt von Tomasson aus. Manche frustrierte Fans gingen in den sozialen Medien sogar so weit, dem Dänen Absicht bei der Demontage des eigentlich mit Talent und Qualität bestückten schwedischen Teams zu unterstellen. Der 49 Jahre alte Tomasson ist der erste ausländische Nationaltrainer Schwedens seit Einführung des Postens 1962.

Trainer unter druck

Das „Aftonbladet“ berichtete, dass mehrere Personen im Verband (SvFF) den Trainer zeitnah freistellen wollen. SvFF-Fußballchef Kim Källström sagte nach dem Kosovo-Spiel jedoch, dass Tomasson durchaus im Amt bleiben könnte. Man müsse nun analysieren, wo man stehe. „Wir haben volles Vertrauen für unseren Nationaltrainer, bis wir es nicht mehr haben.“

Rückhalt in der mannschaft bröckelt

In der Mannschaft bröckelt der Rückhalt längst. So hatte Stammtorhüter Robin Olsen schon vor zwei Wochen verkündet, nicht mehr für die Nationalelf auflaufen zu wollen – wegen Tomasson. „Jon ist ein Anführer, unter dem ich nicht arbeiten möchte“, sagte er.

Hoffnung auf wm-qualifikation

Hoffnung dürfte Isak & Co. momentan nur der WM-Quali-Modus geben. Als Nations-League-Gruppensieger haben die Schweden weiter die Chance auf eine Playoff-Teilnahme im Frühjahr. Voraussetzung ist, dass genug höher platzierte Gruppensieger des neuen Wettbewerbs entweder direkt für die WM qualifiziert sind oder als Zweiter bereits eines der insgesamt 16 Playoff-Tickets sicher haben.