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Said El Mala schießt den FC zum Sieg und erinnert an Lukas Podolski

Said el mala schießt den fc zum sieg und erinnert an lukas podolski

Said el mala schießt den fc zum sieg und erinnert an lukas podolski

Bei seinem ersten Startelf-Einsatz am vergangenen Freitag in Hoffenheim (1:0) schoss Said El Mala (19) den FC zum Sieg. Sein Solo legte seinen Charakter offen: Unaufhaltsam tankte sich der Stürmer von links durch die TSG-Abwehr, schloss mit rechts unhaltbar ab. El Mala erinnert an den letzten großen FC-Helden Lukas Podolski (40). Mutig, ungestüm, schnell, mit Tempo und voller Selbstvertrauen. El Mala suchte bei seinen Kurzeinsätzen zuvor immer den Abschluss. Selbstbewusst forderte er das Publikum mit Armbewegungen zu mehr Unterstützung auf.

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Was Kölns neuen Poldi vom Original unterscheidet: Eine große Karriere wurde ihm lange nicht zugetraut. Gladbach sortierte den Jungen aus Krefeld im Alter von 14 Jahren aus. Kein anderes NLZ eines Profi-Vereins wollte ihn. Der Stürmer dachte ans Aufhören. Sein Bruder Malek (20), der in der U21 des FC spielt, richtete ihn auf. Gemeinsam wechselten sie 2021 nach Meerbusch. Zwei Jahre später zu Drittligist Viktoria Köln. Der damalige U19-Trainer Marian Wilhelm (37), heute Coach der Viktoria-Profis, ist der Entdecker des Juwels.

Unter Wilhelm startet er in der U19-Bundesliga durch: elf Treffer und sechs Vorlagen in der ersten Saison. Beförderung in die Drittliga-Mannschaft (zehn Liga-Einsätze 2023/24). Die FC-Scouts werden aufmerksam. Der heutige Sportchef Thomas Kessler (39) wickelt den Wechsel 2024 ab. El Mala bleibt noch eine Saison bei Viktoria: 13 Tore und fünf Vorlagen in der 3. Liga – dazu 35 km/h schnell.

Das Daten-Scouting der Premier-League-Klubs schlägt an. Brighton und der deutsche Trainer Fabian Hürzeler (32) wollen sofort zuschlagen. Zehn Mio. Ablöse stehen im Raum, später. FC-Boss Kessler bleibt cool. Er verlängert den Vertrag noch vor dem ersten Spiel um ein Jahr bis 2030.

Lukas Podolski war der letzte Top-Star des FC aus der Region Köln. Jetzt tritt El Mala in seine Fußstapfen

Das Top-Talent kassiert rund eine halbe Million Euro Grundgehalt, so viel wie kein anderer Nachwuchsspieler beim FC. Trainer Lukas Kwasniok (44) baut den 1,90 Meter Dribble-Tank auf. Im Klub trauen sie El Mala den Durchbruch zum Leistungsträger noch in dieser Saison zu. Wie lange El Mala zu halten ist, entscheidet der Spieler mit seiner Entwicklung. Eine Ausstiegsklausel hat er nicht. In welche Regionen die Summe steigt, regelt der (englische) Markt.